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Andreas Kenner

SPD 24.07.2025 Sitzungen 17/129

Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es scheint auf den ersten Eindruck ein etwas exotisches Thema zu sein. Das wird aber in vielen anderen Ländern schon gemacht. Alle Fraktionen hatten schon mit der neuen Suchtbeauftragten, mit den Suchtberatungsstellen Gespräche. Diese sagen alle, es wäre eine gute Möglichkeit, um festzustellen, welche Drogen in welchen Mengen im Umlauf sind, das Abwasser zu kontrollieren. Wir wissen – das ist spannend –, dass aus dem Norden neue synthetische Drogen auf dem Vormarsch sind. Niemand weiß, wie viele und wie sie sich zusammensetzen. Die Abwasserkontrolle wäre ein Mittel, das herauszubekommen. Deshalb frage ich die Landesregierung: a) Inwieweit kann eine kontinuierliche und flächendeckende Überwachung des Abwassers durch dessen Untersuchung dabei helfen, eine Opioidkrise zu verhindern und allgemein Informationen über Drogenkonsum zu erlangen? b) Inwieweit finden in Baden-Württemberg bereits kontinuierliche und flächendeckende Überwachungen des Abwassers dieser Art einschließlich deren Auswertung statt? Wenn nicht: Ist das in Zukunft geplant? Vielen Dank.

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