Dr. Christian Jung
Frau Staatssekretärin Zimmer, uns hat jetzt ein bisschen irritiert – der Kollege Scheerer hat es schon angesprochen –, dass Sie zu Folgendem jetzt nichts Genaues sagen konnten: Wir haben ja schon vor langer Zeit vorgeschlagen, diese Verbindung über Renningen zu prüfen. Wir wissen von Eisenbahn- und Bauunternehmen, (Dr. Christian Jung) dass es überhaupt kein Problem ist, an dieser Stelle recht zügig eine Weiche einzubauen, mit der man dann auch Richtung Stuttgart kommt. Wir haben hier auch eine S-Bahn, die läuft. Dann kann man von Böblingen über Renningen nach Stuttgart mit der S-Bahn reinfahren. Es ist, meine ich, wichtig, dass man dieses Problem löst, denn die Frage ist ja auch: Was macht man mit den Zügen, die von Zürich, von Singen kommen? Die sollten ja auch, wenn möglich, weiterfahren. Wir wissen, dass das über Renningen zehn bis 15 Minuten länger dauert. Aber es ist – man kann sich das anschauen; ich war neulich mit dem Kollegen Scheerer dort – überhaupt kein Problem – auch in der Vertaktung mit den Güterzügen –, das hinzubekommen. Deswegen meine Frage: Haben Sie seitens des Ministeriums hierzu Gespräche mit der Deutschen Bahn geführt? Und warum hat man es nicht schon längst zum offiziellen Thema des Verkehrsministeriums gemacht, dass man einfach sagt: „Wir müssen jetzt über Renningen gehen, damit die Menschen die Möglichkeit haben, wirklich den Stuttgarter Hauptbahnhof zu erreichen“? Alles andere, was hier diskutiert wird, ist meiner Ansicht nach mit ganz großen Fragezeichen behaftet.
