Sandra Boser
Das ist eine Haushaltsentscheidung von Bayern. Wir haben die Haushaltsentscheidung getroffen, dass wir in anderen Bereichen massiv einsteigen, beispielsweise in Kita und Grundschule, in Sprachförderprogramme, in die Stärkung der Basiskompetenzen, in ein neues G 9, das auch Zusatzmöglichkeiten hat: mehr Stunden im Fach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“. Da wir uns mit Bayern durchaus vergleichen können, was die Arbeitslosenzahlen angeht, die genau in unserer Range liegen, sehe ich jetzt nicht, dass wir schlechter dastehen würden als Bayern. Zu den Praxisfragen, nochmals: Sehr gern können wir uns da austauschen. Ich kann auch nochmals auf die vorhandenen Möglichkeiten hinweisen. Ich weiß durchaus, dass oftmals nicht alles bekannt ist, was wir, das Land, zur Verfügung stellen. Manches, das muss ich zugeben, ist momentan gerade erst im Aufbau, etwa BOaktiv, das jetzt ganz neu startet. Aber ich weiß auch, dass viele Schülerinnen und Schülern beispielsweise die berufswahlapp oder die Praktikumseinzeltage nicht kennen. Wir versuchen wirklich, die Informationen – auch über die Agentur für Arbeit – an die Schulen heranzutragen und genau über diesen Kontakt zwischen Agentur und Schule ein starkes Berufsorientierungskonzept zu implementieren. Dabei wollen wir natürlich auch genau die Schülerinnen und Schüler im Blick haben, die mehr Probleme haben. Da sind wir gerade nochmals in der Verstärkung, aber es gab auch in der Vergangenheit schon Maßnahmen. Am Ende liegt es an der Entscheidung, wie die Haushaltsmittel verteilt werden.
