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Sandra Boser

22.05.2025 Sitzungen 17/124

Ich möchte es noch einmal darstellen: Wir haben mit der Berufseinstiegsbegleitung nicht alle Schülerinnen und Schüler erreicht, die ein Problem mit dem Start in das Berufsleben haben. Auch die Berufseinstiegsbegleitung erreichte nur einen geringen Anteil der Schülerinnen und Schüler. Jetzt haben wir aber die Möglichkeit zusätzlicher Maßnahmen, beispielsweise über die Agentur für Arbeit, die mit ihren Berufsberatungsangeboten in engem Austausch mit den Schulen vor Ort steht, über die Verbleibeerfassung, die wir neu aufgesetzt haben, oder über die Datenübermittlung an die Agentur für Arbeit, damit hier Jugendliche ohne Anschlussperspektive wirklich gezielt angesprochen werden. Es gibt also Möglichkeiten. Wir stärken sie auch. Ich hoffe durchaus, dass die Stärkung der Berufsorientierungsmaßnahmen uns hier voranbringt: mit digitalen Angeboten wie BOaktiv, „BO for parents“, der berufswahlapp, mit den Praktikumswochen, die wir ausgebaut haben, mit „Fünf Tage, fünf Betriebe, fünf Unternehmen“, mit Einzeltagepraktika, bei denen die Schülerin oder der Schüler sagen kann: „Ich habe (Staatssekretärin Sandra Boser) nächste Woche für einen Tag die Möglichkeit, in dem Betrieb A oder B ein Praktikum abzulegen“, für die die Schule sie oder ihn dann auch freistellen muss. Da hat die Schülerin oder der Schüler dann auch die Möglichkeit, ins Praktikum zu gehen. Wir versuchen also wirklich, auf ein breites Fundament aufzubauen, um am Ende das Ziel zu erreichen, dass nicht mehr so viele Schülerinnen und Schüler nach dem Schulabschluss direkt in den Beruf einsteigen oder gar keine Anschlussperspektive haben. (Abg. Katrin Steinhülb-Joos SPD: Letzte Frage!)

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