Sandra Boser
Zum einen gibt es auch im Startchancen-Programm die Möglichkeit, das Thema über zusätzliches Personal abzuwickeln oder dabei zu unterstützen. Die berufliche Orientierung ist im Kontext der Sekundarstufe ein expliziter Bestandteil im Startchancen-Programm, sodass wir hier neue Möglichkeiten haben, die Schulen mit Pereriode – 124. Sitzung – Donnerstag, 22. Mai 2025 sonal zu unterstützen, auch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter genau in diesem Kontext einzustellen. In diesem Zusammenhang möchte ich, weil Sie den Part der Ausbildung angesprochen haben, auf ein extrem wichtiges Programm aufmerksam machen, auf die assistierte Ausbildung, die bei uns im Land auch nach Aussagen der Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit noch viel zu wenig nachgefragt wird und bei der explizit Schülerinnen und Schüler während der Ausbildung begleitet werden, um am Ende gut durch die Ausbildung zu kommen. Wir haben also andere Maßnahmen, die dann auch in der Fläche wirken und nicht „nur“ – in Anführungsstrichen – bei 11 % der Schulen, die es betrifft. Berufseinstiegsbegleitung gab es nicht mal an 11 % der gesamten Schulen in Baden-Württemberg, sondern nur an 11 % der Schulen, die überhaupt infrage gekommen wären. Das sind Haupt- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen und SBBZ Lernen. Über die Maßnahmen, die ich Ihnen vorher vorgestellt habe, werden wir das Thema Berufsorientierung an alle Schularten adressieren mit dem ganz klaren Ziel, dass Schülerinnen und Schüler gut in eine Ausbildung oder ein Studium starten können und dies bruchfrei machen können, damit sie am Ende erfolgreich in ihr Berufsleben starten können.
