August Schuler
Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen! Lieber Herr Kollege Röderer, es geht nicht nur um die Windkraft, sondern es geht um den gesamten Mix der erneuerbaren Energien, auf die ich noch einmal eingehen möchte. Sehr verehrte Damen und Herren, unsere Energien, auch unsere erneuerbaren Energien, müssen für die Unternehmen und für die Privathaushalte in unserem Land bezahlbar, sicher und sauber sein. Wir nutzen die Potenziale in unserem Land konsequent: Solarenergie, Windenergie, Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft, in Zukunft auch die Wasserstoffenergie. Klar ist: Um die baden-württembergischen Klimaziele zu erreichen, muss der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter steigen. Unser Land ist und bleibt ein Stromimportland. Wir verbrauchen mehr Strom, als wir selbst erzeugen können. Der realistische Ausbau der erneuerbaren Energien ist deshalb vorrangig. An unseren Energie- und Klimaschutzzielen halten wir fest: schrittweiser Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen, Minimierung der Importabhängigkeit, Versorgungssicherheit, konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Potenziale für die kommenden Jahre sind groß: mehr Energieeffizienz, konsequente Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung, regionale Nutzung der erneuerbaren Energien, Nutzung von Zukunftstechnologien und Energieforschung made in Baden-Württemberg, Repowering von Windkraftanlagen. Die erneuerbaren Energien sind ein zentraler Wirtschaftszweig im Land mit sicheren Arbeitsplätzen. Da liegt unsere parlamentarische Aufgabe. (Beifall bei der CDU – Vereinzelt Beifall bei den Grünen) (August Schuler) Baden-Württemberg ist ein erfolgreiches Solarland und ein erfolgreiches Bioenergieland. Wir sind auf einem guten Weg, ein erfolgreiches Windenergieland zu werden. Windkraft und Photovoltaik haben weiter das größte Ausbaupotenzial und bieten herausragende Möglichkeiten zur Treibhausgasminimierung. Die Entwicklung des Zubaus von Photovoltaikgebäudeanlagen und -freiflächenanlagen ist in Baden-Württemberg beispielhaft.
