Sandra Boser
Vielen Dank für die Frage. – Tatsächlich sind die Zahlen im zweiten Jahr von Corona erschreckend hoch gewesen. Wir sind jetzt wieder – so sage ich einmal – im normalen Bereich. Ich müsste Ihnen aber die Zahlen nachliefern. Ich meine, in den vergangenen Jahren waren es etwa 1 500, von denen wir nicht wussten, was sie machen. Es gibt ja immer so die Zahl von 18 % ohne Ausbildung und ohne Studium. Da muss man aber etwas vorsichtig sein, weil dabei auch Personen sind, die direkt in Arbeit einsteigen. Sie wissen ja, beim momentanen Fachkräftemangel ist es sehr attraktiv, keine Ausbildung einzugehen, sondern direkt in einen Beruf einzusteigen und dort gutes Geld zu verdienen. Aber auch da hat die Agentur ein großes Interesse daran, nochmals mit den Menschen in Kontakt zu kommen und sie auf eine Ausbildungsmöglichkeit hinzuweisen. Ich werde Ihnen die konkrete Zahl nachliefern. Ich meine, es waren ungefähr 1 500 Personen, von denen wir im letzten Jahr nicht wussten, was sie machen. Da sagen ja manche immer gleich, die seien im Ausland oder machten eine Reise – das können sie auch tun. Aber das Gros ist eher in dem Bereich, wo wir davon ausgehen, sie tun eher gar nichts. Aber das lasse ich Ihnen zugehen. Wir hatten das Thema vor Kurzem auch im Ausbildungsbündnis. Die hohen Zahlen aus der Coronazeit sind zum Glück wieder zurückgegangen. Trotz- (Staatssekretärin Sandra Boser) dem machen uns diese 18 % ohne Ausbildung Sorge, weil wir einfach überzeugt sind: Mit einer guten Ausbildung, mit einem Studium – oder wie auch immer gelagert – haben die jungen Menschen eine dauerhaft gute Chance im Berufsleben.
