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Hans-Peter Hörner

AfD 29.01.2025 Sitzungen 17/114

Vielen Dank. – Frau Präsidentin, werte Kolleginnen und Kollegen! Ende November 2024 schrieben landesweit knapp 100 000 Viertklässler den Test Kompass 4. Dieser wird als ein Baustein für die neue, verbindlichere Grundschulempfehlung gelten. Viele Schüler aber scheiterten an den Aufgaben, insbesondere in Mathematik. Die Ersteller hielten sich bei der Erstellung der Aufgaben an die Bildungsstandards für die Primarstufe. An 1 300 Grundschulen wurden die Aufgaben getestet, evaluiert und angepasst. Trotzdem sind die Ergebnisse – man liest es überall – desaströs. Deshalb unsere Fragen: Die Kultusministerin erklärte dazu, der Test werde weiterentwickelt. Bedeutet diese Aussage, dass von den geforderten Bildungsstandards jetzt nur die Mindeststandards abgefragt werden, wenn die überhaupt abgefragt werden? Was genau bedeutet diese Aussage „weiterentwickelt“? (Hans-Peter Hörner) Aufgrund der Ergebnisse stellen wir fest, dass eine offenkundige Diskrepanz zwischen den vorgegebenen Inhalten des Bildungsplans, dessen Umsetzung durch die Schulen sowie der Abfrage durch die Ersteller besteht. Was gedenkt das Kultusministerium zu unternehmen, um dieser Diskrepanz auf den Grund zu gehen und sie letztendlich zu überwinden? Welche weiteren Schlussfolgerungen zieht das Kultusministerium nach diesen – ich sage es noch einmal – katastrophalen Ergebnissen, zumal Eltern und Lehrer bereits forderten, diese Testergebnisse zu annullieren? Vielen Dank.

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