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Erwin Köhler

GRÜNE 12.12.2024 Sitzungen 17/110

Da fragen wir uns schon: Wollen wir grundsätzlich eine Sanierung? Dann wurden Alternativen geprüft – Neubau, Erhaltung im Bestand – mit dem Ergebnis – Sie haben es erwähnt –, dass der Littmann-Bau unter Einbezug der Betriebskosten sogar günstiger als ein Neubau ist. Wir haben die Bürgerbeteiligung ernsthaft durchgeführt. Und jetzt steht die Detailkostenplanung an, bevor wir auf dieser Basis eine fundierte Entscheidung treffen werden. (Beifall bei den Grünen – Abg. Andreas Deuschle CDU: Es ist zu spät!) Wie geht es jetzt weiter? Wir sind nah am Prozess und im ständigen Austausch mit den Mitverantwortlichen, den zuständigen Ministerien und der ProWST GmbH und unterstützen die Opernsanierung in allen drei Bauabschnitten: Schlossgarten, Zuckerfabrik und den Wagenhallen. Meine Damen und Herren, das Projekt ist in sehr guten Händen. Wir sehen aktuell keinen Grund, eine verfrühte Debatte zu führen, wenn noch gar nicht klar ist, von welchen Kosten wir insgesamt sprechen. Wir müssen die notwendigen Planun- (Erwin Köhler) gen jetzt weiter entschieden vorantreiben und dürfen sie nicht verzögern, und dann entscheiden wir. Zaudern, wie Sie es gerade tun und wollen, können wir uns wirklich nicht leisten – genauso wie das von Ihnen geforderte Moratorium. Das können wir uns nicht leisten wollen. Kultur ist ein wichtiger Schlüssel für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und grundlegend für die Demokratie. Deswegen müssen wir in Baden-Württemberg unsere kulturelle Vielfalt pflegen, erhalten und stärken. Die Staatsoper hier in Stuttgart ist dabei ein wichtiger Baustein für unser kulturelles Leben und das internationale Ansehen unseres Landes. (Dem Redner wird das Ende seiner Redezeit ange- zeigt.) – Letzter Satz, Frau Präsidentin. (Beifall bei den Grünen – Vereinzelt Beifall bei der CDU) Einmal im Jahr müssen grüne Abgeordnete den Ministerpräsidenten Kretschmann zitieren. (Heiterkeit bei der SPD – Zuruf des Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE) Exzellenz in der Spitze führt zu Qualität in der Breite. (Heiterkeit – Lebhafte Unruhe) – Ja, das war jetzt ein Gag! Sie lachen ja auch. Wie schön! Es ist ja bald Weihnachten. (Anhaltende Unruhe) – Jetzt hören Sie schön zu! Es ist ein super Zitat. Zuhören lohnt sich. Es lohnt sich, dieses Zitat anzuhören. Einmal will ich – – Ich sage es noch einmal: Wenigstens einmal im Jahr – das Jahr ist ja bald um, und ich habe es noch nicht gemacht – will ich Winfried Kretschmann zitieren – (Fortgesetzte Unruhe) und ich erlaube mir das, wenn es dann leise ist –: Exzellenz in der Spitze führt zu Qualität in der Breite. Das ist ... so ... in der Technologie ... und in der Wirtschaft, und das ist auch bei der Kultur so. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei den Grünen und des Abg. Andreas Sturm CDU)

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