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Andreas Kenner

SPD 07.11.2024 Sitzungen 17/108

Herr Präsident, vielen Dank, dass ich die scheinbar letzte Frage stellen darf. – Ich stelle ganz konkret zwei Fragen. Erstens geht es mir tatsächlich um die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten in den vielen ländlichen Räumen in Baden-Württemberg. Mir liegt ein Schreiben der stellvertretenden Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung an 17 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in meinem Wahlkreis vor, dass es erstens keinen Sinn e – 108. Sitzung – Donnerstag, 7. November 2024 ergeben würde, ein Angebot, das die Menschen im Durchschnitt alle fünf Jahre nutzen, aufrechtzuerhalten, und dass zweitens Menschen, die weder mit dem Auto noch mit dem Bus hinkommen könnten, dann halt nicht hinkämen. Das ist nicht meine Vorstellung davon, wie ich ältere Menschen bei der ärztlichen Versorgung beruhigen möchte. Was tun wir dann, wenn es nicht funktioniert? Sie sagen ja – dann bin ich fertig –, dass Sie prüfen werden, ob diese Angebote hinterher funktionieren, also z. B. Telemedizin. Was machen wir, wenn das nicht funktioniert, wenn die übrig gebliebenen Notfallpraxen überfüllt sind und die Leute sechs oder sieben Stunden lang dort sitzen müssen? Können wir dann noch nachjustieren, oder sagen Sie dann: „Das ist halt das Subsidiaritätsprinzip“? Ich freue mich auf die Antworten.

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