Jonas Weber
Vielen Dank, Herr Staatsminister. – Erlauben Sie mir kurz zwei kleine Anmerkungen zur Finanzierung. Das Problem ist ja auch die Nicht-Parlamentsbefassung. Das ist der zweite Schritt dieses Finanzierungsproblems. Sie haben keine Einigung getroffen. Deswegen teilen Sie uns im Parlament Ihre Vorschläge nicht mit. Das ist der erste Punkt. Zweiter Punkt: Lassen Sie mich deutlich sagen: Ich halte die Vierwochenregel für absurd. In einer Zeit, in der wir von seriösen Informationen abhängig sind, ist eine Vierwochenregel schlichtweg absurd; entschuldigen Sie. Meine konkrete Nachfrage, weil Sie die Verlegerinnen und Verleger angesprochen haben: Sind der Landesregierung die verschiedenen Studien bekannt, wonach die Nutzerinnen und Nutzer von Onlineangeboten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks übermäßig auch Nutzerinnen und Nutzer von Online- (Jonas Weber) angeboten von Verlegern und Zeitungen sind und da gern auch kostenpflichtige Nutzungen in Anspruch nehmen? Wir sprechen also von einer Klientel, die sehr gern auf verschiedene Art und Weise Medien konsumiert. Sie sind also nicht das Problem für alle seriösen Medien, sondern eher die Nutzerinnen und Nutzer, die sich ausschließlich auf Social Media und anderen Kanälen informieren.
