Dr. Andre Baumann
Natürlich haben wir reagiert. Es hat sich eine interministerielle Arbeitsgruppe aus den betroffenen Ministerien gebildet, und man hat alle För derprogramme – ich meine, es sind 23 Förderprogramme; ich schaue zum Kollegen Blenke auf die Regierungsbank – (Staatssekretär Thomas Blenke: Das ist richtig!) durchforstet, aus denen womöglich Gelder gewährt werden könnten, um z. B. Schäden an der Infrastruktur zu beheben. Das ist natürlich auch von großer Bedeutung: dass solche Schäden dann möglichst schnell, möglichst zeitnah behoben werden. Solche Sanierungsmaßnahmen müssen entsprechend priorisiert werden, und das wird dann irgendwann auch durch geführt. Es wurde mit großem Druck und mit großem Engagement, auch vom Ministerpräsidenten und dem stellvertretenden Mi nisterpräsidenten, daran gearbeitet, dass wir zu guten Ergeb nissen kommen angesichts der Tatsache, dass die Hochwas serereignisse stattgefunden haben. Aber es können noch wei tere folgen. Vielleicht sei mir an dieser Stelle noch erlaubt, eines zu sa gen: Wir brauchen auch die Pflichtversicherung für Elemen tarschäden, auch das ist wichtig. (Abg. Dr. Erik Schweickert FDP/DVP: Dann macht das doch!) Wir können froh sein, dass 94 % der Haushalte in Baden-Württemberg eine Versicherung abgeschlossen haben. Dieser Anteil ist hoch, und das ist auch gut so. Allerdings müssen wir, wenn in anderen Bundesländern Schäden auftreten, über den Königsteiner Schlüssel auf Baden-Württemberg umge legt nach dem Solidarprinzip vorgehen. Wenn bei uns Schä den auftreten, dann sind die Betroffenen zumeist versichert. Mein Wunsch, unser Wunsch wäre es, dass diese Pflichtver sicherung eingeführt wird. (Beifall des Abg. Andreas Schwarz GRÜNE) eriode – 102. Sitzung – Donnerstag, 18. Juli 2024 Aber jetzt schaue ich mal zur Frau Präsidentin.
