Katrin Steinhülb-Joos
Es geht darum, dass wir unbedingt viele Fachkräfte gewinnen müssen, dass wir händeringend versuchen, über Nachqualifizierungen, Quereinstieg, Seiteneinstieg alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, um mehr Lehrkräfte zu gewinnen. Umso wichtiger ist es dann doch, Lehrkräfte, die die Ausbildung hinter sich haben, die schon einmal im System waren, dann vielleicht auch wiederzugewinnen. Daher meine Fragen über die mögliche Auswirkung der Kolloquien auf den Lehrkräftemangel: a) Warum müssen – mit Blick auf Regelungen in anderen Bundesländern – zum Teil promovierte Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums, deren Abschlussprüfung länger als vier Jahre zurückliegt, ein Kolloquium absolvieren, um ihre wissenschaftliche Befähigung für das Lehramt nachzuweisen? Daran schließt sich natürlich die Frage an: b) Liegen der Landesregierung Zahlen dazu vor, wie viele dieser zum Teil promovierten Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums den Antritt des Vorbereitungsdienstes aufgrund dieses Verfahrens ablehnen? Danke.
