Hans-Peter Hörner
Sehr geehrte Frau Ministerin Schopper, ich hätte mich eigentlich gefreut, wenn ich von Ihnen ein paar Worte zu den gesundheitlichen Problemen aufgrund der ganzen Dopingskandale gehört hätte, die es, wie (Hans-Peter Hörner) man hört, bereits bei Kindern im Alter von zwölf, 13, 14 oder 15 Jahren – egal, in welchem Sportbereich – gibt, wenn man sich an bestimmten Vorbildern orientiert und dann meint, mit Anabolika entsprechend vorwärtszukommen. Sie haben die Vereine gelobt. Ich möchte Ihnen aber empfehlen: Gehen Sie mal zu diesen Sportvereinen oder auch zu anderen Vereinen, und fragen Sie, wie die das machen, wenn sie ihr Dach reparieren müssen, ihre Heizung reparieren müssen, wie sie das großenteils ehrenamtlich bewältigen sollen und für die Kosten aufkommen, die dadurch entstehen. Das geht einfach nicht. Sie reden von der Schwimmfähigkeit und sagen, dass 20 % der Kinder keine Möglichkeit hätten, in der Schule schwimmen zu lernen. 20 % ist für mich eine Riesenzahl. Wenn ich das auf meine Enkelkinder beziehe, bedeutet das, dass drei meiner Enkelkinder ertrinken könnten. Diese Zahl von 20 % ist eine Verharmlosung, die für uns von der AfD-Fraktion auf keinen Fall tragbar ist. (Beifall bei der AfD) Die Eltern, die heutzutage im Prinzip gezwungen werden – „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ –, zu arbeiten, haben kaum noch die Zeit, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen. Hier muss auch im Familienbereich sehr viel getan werden. Dann sage ich Ihnen noch eines: Eine unserer ersten Forderungen im Jahr 2016 – ich war damals nicht im Landtag; es waren meine Vorgänger – war, dass die Einnahmen aus der damals guten Konjunktur insbesondere für den Sport und die Gesundheitsförderung zur Verfügung gestellt werden. Wir haben dazu Haushaltsanträge gestellt. Das wurde alles abgebügelt. Die 1,25 Millionen € entsprechen den Kosten – ich sage es noch mal – für zwei etwas schöner ausgestattete Einfamilienhäuser. Für die Förderung der Schwimmfähigkeit ist das eine Schande. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
