Sandra Boser
Wir diskutieren gerade unterschiedliche Modelle. Es gibt auch unterschiedliche Vorschläge, wie beispielsweise mit zusätzlichen Stunden verfahren wird. Es gibt den Vorschlag – ich denke, da fängt es an –, bei plus acht Stunden zu beginnen. Das geht bis hin zu – ich meine, bei der GEW war es am Ende so – plus 25 Stunden. Das muss sich dann natürlich auch in den Bildungsinhalten widerspiegeln. Sie kennen ja beispielsweise die aktuelle Diskussion zum Mathematikunterricht. Da ist die Frage: Braucht es neue Angeiode – 93. Sitzung – Donnerstag, 18. April 2024 bote? Der Übergang vom Gymnasium auf die Hochschule funktioniert nicht immer so reibungslos. Das bekommen wir zumindest von den Universitäten zurückgespiegelt. Also werden wir uns sicherlich auch die einzelnen Fächer noch einmal anschauen. Ich will aber gleichzeitig das Thema Fremdsprache ansprechen. Wir sehen, dass im G 8 ganz viele nach der zehnten Klasse – in der Oberstufe – die Fremdsprache abwählen. Das betrifft also auch die Frage, wie wir damit umgehen. Momentan haben wir auch eine hohe Wechslerquote beim Übergang von der Mittelstufe in die Oberstufe. Ich kenne hier nicht den Landesdurchschnitt, aber ich sage jetzt einfach einmal ins Blaue: Ca. 20 bis 30 % wechseln. Das müssen wir natürlich auch berücksichtigen. Wir werden also schauen, wie wir mit der Fremdsprache umgehen, wann wir mit der zweiten Fremdsprache beginnen. Wir werden uns auch die Bildungsinhalte noch einmal anschauen. Da ist man natürlich immer an das gebunden, was die Konferenz der Kultusministerinnen und Kultusminister als prüfungsrelevante Inhalte vorgibt. Aber es gibt ein paar Themen – ich nenne jetzt auch noch das Stichwort „Digitalisierung/Informatik“, wozu aktuelle Diskussionen laufen –, die am Ende mit einfließen müssen, um auch einen Mehrwert für das Gymnasium zu haben. (Abg. Dr. Stefan Fulst-Blei SPD: Ist das denn ein neuer Bildungsplan?)
