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Sandra Boser

18.04.2024 Sitzungen 17/93

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Abg. Fulst-Blei, namens der Landesregierung beantworte ich die Mündliche Anfrage wie folgt: Auf der Grundlage der Schulversuchsbestimmung vom 27. April 2012 für die G-9-Modellschulen konnten sich die 44 Modellschulen für eines von drei Dehnungsmodellen entscheiden. Das erste beinhaltet eine Dehnung der Standards für die Klassen 6, 8 und 10 über den gesamten Bildungsgang der Klassen 5 bis 11. Die zweite Option war die Dehnung der Standards der Klassen 8 und 10 auf die Klassen 7 bis 11, um eine Entlastung der Mittelstufe zu erreichen. Die dritte Möglichkeit war eine Dehnung der Standards der Klasse 6 auf die Klassen 5 bis 7, um eine Entlastung der Unterstufe zu ermöglichen. Für das Dehnungsmodell 1, also über den gesamten Bildungsgang, haben sich 37 Gymnasien entschieden, für das Modell 2, die Entlastung der Mittelstufe, fünf Gymnasien und für das Modell 3, die Entlastung der Unterstufe, zwei Gymnasien. Ich kann Ihnen leider nicht sagen, welche zusätzlichen Wochenstunden prozentual verwendet wurden. Der neunjährige (Staatssekretärin Sandra Boser) Bildungsgang am Gymnasium bietet durch das zusätzliche Schuljahr insgesamt mehr Lernzeit. Die zusätzlichen Ressourcen im Umfang von zwölf Lehrerwochenstunden pro Zug werden für Zusatzstunden, insbesondere in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen, bereitgestellt. Über die Verteilung der zusätzlichen Wochenstunden auf die einzelnen Fächer aber entscheidet die Gesamtlehrkräftekonferenz nach Anhörung des Elternbeirats und mit Zustimmung der Schulkonferenz. Die konkrete Ausgestaltung der Dehnung der Standards liegt somit komplett in der Verantwortung der einzelnen Schule. Wir haben keinen Überblick darüber, was in welcher Art und Weise vorgenommen wurde.

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