Alfred Bamberger
Habe die Ehre, Herr Präsident! Grüß Gott, meine Damen und Herren! Sehr geehrte Zuseher! Mit Erlaubnis des Präsidenten erlaube ich mir, zu zitieren: Auf die Idee des menschengemachten Klimawandels baut die Politik eine preistreibende Energiepolitik auf. Dabei sind die Treibhaus-Thesen längst widerlegt. „Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO -Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. (Zuruf von den Grünen) Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“ Dies prophezeite ... schon 1998 Nigel Calder, der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist, jahrelanger Herausgeber vom „New Scientist“ und BBC-Autor. ... (Abg. Anton Baron AfD: Sehr guter Mann! – Abg. Petra Krebs GRÜNE: Ich muss weg!) Er hat mit seiner Einschätzung der Parteien recht behalten. Die Ergebnisse der Forscher, die wissenschaftliche Arbeiten über die Auswirkungen der Sonne und der Strahlungen aus dem Weltall auf unser Klima beinhalten, aber werden weitgehend totgeschwiegen. Die Begründung für den Antrag der Grünen – „Green Culture“ – ist somit schlichtweg falsch. Nicht die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit, (Zuruf von den Grünen: Sondern die AfD!) sondern die Wirtschaftskrise, die eine Folge der herbeifantasierten Klimakrise ist. (Beifall bei der AfD) iode – 90. Sitzung – Donnerstag, 7. März 2024 Gäbe es eine Klimakrise, so müssten wir ihre Auswirkungen doch irgendwie feststellen. Aber es gibt keinerlei Indikatoren, die darauf hinweisen. (Lachen bei Abgeordneten der Grünen und der SPD – Zurufe der Abg. Erwin Köhler GRÜNE und Jonas Hoffmann SPD) So gab es weder in den letzten Jahren Missernten noch in diesem Jahr. Es gab keine Wetterereignisse, die besonders zu erwähnen wären. (Lachen bei Abgeordneten der Grünen und der SPD – Zurufe von den Grünen – Unruhe – Glocke des Prä- sidenten) Im Übrigen gibt es auch keinen Anstieg der Zahl von Extremwetterereignissen in den letzten Jahrzehnten, wenn man von der singulären Extremwetterlage im Ahrtal und dem Hurrikan Katrina absieht. Diese Aussage lässt sich übrigens anhand des World Factbook beweisen. Die meisten Todesopfer von Naturkatastrophen sind aufgrund von Erdbeben zu beklagen. Wie immer wieder erwähnt, streitet die AfD einen Klimawandel nicht grundsätzlich ab. (Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: Vorhin haben Sie das aber noch gesagt!) Aber sie sieht den Menschen nicht als Hauptverursacher, zumal sich das Klima schon immer geändert hat. Die von den Grünen wahnhaft geschürte Panik einer Klimakrise soll jetzt also in Kultur und Kunst getragen werden, um – erstens – dem angeblich zu erwartenden Temperaturanstieg mittels diverser Maßnahmen entgegenzutreten und – zweitens – die Bevölkerung dahin gehend zu indoktrinieren, dass diese Klimakrise real sei und nicht angezweifelt werden solle. Untersucht man die vorgeschlagenen Maßnahmen wie die Senkung des Energieverbrauchs in Kultureinrichtungen, so ist das insofern zu begrüßen, als auch in Kulturstätten wie Theatern, Konzertsälen und Museen Heizkosten eingespart werden müssen, schon allein deshalb, um die Verluste der meist defizitären Betriebe für den Steuerzahler noch einigermaßen erträglich zu halten. (Beifall bei der AfD – Abg. Anton Baron AfD: Sehr richtig! – Zuruf des Abg. Alexander Salomon GRÜ- NE) Die im Antrag geforderte Nachhaltigkeit, welche beispielsweise durch erneuerbare Energien erreicht werden soll, wird nie erreicht werden, weil es bei den erneuerbaren Energien an entsprechenden Speicherkapazitäten fehlt. (Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: Speichern?) Demzufolge kann elektrische Leistung nur dann in ausreichendem Maß abgerufen werden, wenn Wind und Sonne dies zulassen. Dass dem so ist, beweist die Landesregierung selbst, nachdem sie bis zum Jahr 2030 15 klassische Heizkraftwerke bauen will, die zu Beginn mit Gas und später mit Wasser- (Alfred Bamberger) stoff betrieben werden sollen – ein frommer Wunsch der Landesregierung, mehr aber auch nicht. Welche Blüten der Kampf um jedes CO -Molekül treibt, sieht man an der Produktion von 100 Filmen der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Diese Gesellschaft hat unter dem Aspekt „Green Culture“ 100 Filme produziert – mit Fördermitteln des Landes und des SWR; jetzt wissen wir auch, wo u. a. Steuermittel und GEZ-Gebühren verbraten werden –, (Zuruf: Aha!) nur, um festzustellen, dass ein Drehortwechsel bei der Produktion von Filmen die CO -Bilanz am meisten belastet. (Abg. Alexander Salomon GRÜNE: Haben Sie auch nur einen von den 100 Filmen gesehen?) Das hätte ich Ihnen auch so voraussagen können. (Abg. Alexander Salomon GRÜNE: Haben Sie auch nur einen von den 100 Filmen gesehen?) – Nein. (Lachen bei Abgeordneten der Grünen) Green Culture umfasst aber noch viel mehr. So sollen, wie bereits in Stuttgart entschieden, landeseigene Flächen nur noch dann an Veranstalter vermietet werden, wenn diese zur Eintrittskarte auch noch ein ÖPNV-Kombiticket anbieten. De facto ist das ein Angriff auf den Individualverkehr. Der Ökosozialismus lässt schön grüßen. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei der AfD – Abg. Andreas Stoch SPD: „Der Ökosozialismus lässt schön grüßen“! Jetzt kommt der Ökosozialist! – Heiterkeit)
