Katrin Steinhülb-Joos
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Frau Ministerin, vielen Dank für die Ausführungen. Ja, ich hatte ja auch aufgezeigt, dass vieles passiert, dass das aber nicht genug und auch nicht angepasst ist. Wir müssen natürlich auch, was die berufliche Bildung betrifft, noch viel früher anfangen. Wir müssen in die Schulen gehen. Da möchte ich doch heute aufgrund der Aktualität auf etwas hinweisen, was mir sehr wichtig ist: Wir greifen viele Schülerinnen und Schüler nicht in der Schule, und wir schaffen es auch nicht, diese Schülerinnen und Schüler dann später über AVdual zu packen, damit sie sich dann in der beruflichen Bildung und Weiterbildung weiter entfalten können. Heute wurden die Zahlen eröffnet: Wir haben beispielsweise in Stuttgart 400 Schülerinnen und Schüler, die nirgends mehr auftauchen. (Abg. Andreas Deuschle CDU: Und das ist alles Auf- gabe des Staates?) Das sind tragische Zahlen zu Schülerinnen und Schülern, die praktisch nicht in den Berufsschulen landen. Deshalb brau- (Katrin Steinhülb-Joos) chen wir hier stringente Strategien, damit sie durchgehend von der Schule bis später eine Ausbildung haben oder in einer beruflichen Maßnahme gelandet sind. (Abg. Andreas Deuschle CDU: Ja, und wenn sie nicht wollen, was machen wir dann? – Gegenruf des Abg. Anton Baron AfD)
