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Rüdiger Klos

AfD 31.01.2024 Sitzungen 17/86

Herr Präsident, werte Kollegen! Wer für Gendern ist, den frage ich meist, ob er Geschlecht und sexuelle Orientierung noch auseinanderhalten kann. Es gibt genau zwei Geschlechter. (Beifall bei Abgeordneten der AfD) Zweitens: Bereits 2015 hat die AfD in Pforzheim auf ihrem Parteitag eine einstimmige Resolution gegen Gendern beschlossen. Drittens: Wir haben sie beschlossen, weil Funktionsbezeichnungen bereits von den Nationalsozialisten missbraucht worden sind. Die Ersten, die aus dem Ausdruck „Student“ „Studierende“ machen wollten, um diese Personen zu entmenschlichen, zu entpersonalisieren, das waren die Nationalsozialisten, die Gaskammermörder. Weiter: Sie haben die Sprache auch als Mittel der Ausgrenzung benutzt. Wer damals „Grüß Gott“ gesagt hat und nicht dem Diktator gehuldigt hat, der hat sich sofort verdächtig gemacht, der konnte sicher sein, dass er bei der Gestapo denunziert wird. Das heißt – die Kollegin von der CDU hat es gesagt –, Sprache wird als Mittel der Ausgrenzung verwendet. Wer diese Sprache nicht benutzt, ist kein Guter. Das kann es nicht sein. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)

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