Hans-Peter Hörner
In folgendem Fall wurde auch das Wort „Kinder“ in die Gendersprache übersetzt. Da kommt dann „Kinder_innen“ heraus. (Lachen des Abg. Thomas Poreski GRÜNE – Abg. Cindy Holmberg GRÜNE: Deswegen muss man das Gendern lernen!) – Es ist wirklich passiert. Ich habe so etwas von Eltern vorgelegt bekommen. Sie langen sich an den Kopf; ich habe mir auch an den Kopf gelangt. (Abg. Anton Baron AfD: Genau! Da muss man sich wirklich an den Kopf langen!) Schreibt man „Kinder_innen“, wird das selbstverständlich ebenfalls vom Rechtschreibprogramm moniert, und dann wird die Ersetzung mit „Schülerinnen“ vorgeschlagen. Wo bleiben denn dann die Jungs? (Oh-Rufe von Abgeordneten der Grünen und der SPD – Abg. Cindy Holmberg GRÜNE: Die sind mit ge- meint! – Abg. Anton Baron AfD: Die Jungs haben auch ihren Stolz!) – Ja, es ist eben so. – Was wird denn als Verbesserung vorgeschlagen, weil das Rechtschreibprogramm das auch nicht annehmen möchte? (Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: Welches Recht- schreibprogramm?) „Künderinnen“, „Inderinnen“, „Binderinnen“, jeweils zusammengeschrieben. Das Wort „Sünderinnen“ fehlt aber. (Abg. Anton Baron AfD: „Grüninnen“! – Abg. Daniel Born SPD: Was ist denn das für ein ominöses Pro- gramm? – Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: Welches Rechtschreibprogramm?) – Ein ganz normales Word-Programm. Sie können es ja mal eingeben. (Abg. Daniel Lede Abal GRÜNE: Aber wir haben mit Word doch gar nichts zu tun hier im Landtag! – Wei- tere Zurufe) de – 83. Sitzung – Mittwoch, 20. Dezember 2023 – Das hat ja nichts mit dem Programm zu tun, sondern mit der Schreibweise. (Unruhe – Abg. Hans-Jürgen Goßner AfD: Ich ver- stehe nichts!)
