Cindy Holmberg
In Ihrer Fantasie gibt es das!) – Die Eltern sehen das anders. Weil ich gedacht habe, dass eine entsprechende Frage kommt, habe ich einen Satz aus dem Heft eines zehnjährigen Kindes aus der vierten Klasse der Grundschule mitgebracht. Diesen Satz würde ich normalerweise folgendermaßen formulieren, bevor ich ihn in die Gendersprache übersetze. Dieser Satz wurde wirklich geschrieben; er stand an der Tafel. (Abg. Daniel Born SPD: Ein Satz mit X! – Abg. Ni- colas Fink SPD: Ein Satz aus dem Internet! – Weite- re Zurufe) – Gut, es sind mehrere Sätze; da haben Sie recht. (Unruhe – Glocke des Präsidenten) Der Satz lautet wie folgt: Befinden sich die Kinder im Schulgebäude im Klassenzimmer, sind die Schüler innen. Begeben sich die Kinder in den Pausenhof, sind die Schüler außen. Haben die Kinder dann Sport in der Halle, sind die Schüler wieder innen. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, das in die Gendersprache zu übersetzen. Ich mache es zunächst mal nur mit Umwandlung des Wortes „Schüler“, damit man es versteht: Befinden sich die Kinder im Schulgebäude im Klassenzimmer, sind die Schüler_innen innen. Begeben sich die Kinder in den Pausenhof, sind die Schüler_innen außen. Haben die Kinder dann Sport in der Halle, sind die Schüler_innen wieder innen. (Abg. Daniel Born SPD: Das verstehen wir alle, ist super, sehr gut! – Gegenruf des Abg. Anton Baron AfD: Gut, dass die Sozis das verstehen!) (Hans-Peter Hörner) – Ich verstehe es. Aber muss das sein? Das soll ein zehnjähriges Kind verstehen. (Abg. Thomas Poreski GRÜNE: Sie haben Ihre The- se, Ihre Behauptung nicht belegt! Sie haben behaup- tet, dass ein Kind Nachteile hätte! – Abg. Daniel Born SPD: Ich mag den Satz! – Gegenruf der Abg. Gabriele Rolland SPD: Ich mag den Satz auch! – Unruhe – Glocke des Präsidenten) – Sie können ja eine Frage stellen.
