Erwin Köhler
Herzlichen Dank, Herr Präsident, für die Worterteilung. – Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrter Herr Staatssekretär Braun! Am 11. Oktober wurden tatsächlich – nachdem auch Baden-Württemberg im Filmbereich Meilensteine gesetzt hat, was die Förderung, gekoppelt an Nachhaltigkeit, anbelangt – Nachhaltigkeitsstandards für den Kulturbereich festgelegt. Eine Gruppe aus Expertinnen und Experten – aus dem Bund und vor allem auch aus Baden-Württemberg durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst – hat über einen Prozess hinweg mit landeseigenen Einrichtungen erst hier und später bundesweit Nachhaltigkeitsstandards für den Kulturbereich festgelegt. Mit einem CO -Rechner können Kultureinrichtungen ihren CO -Ausstoß nun selbstständig bilanzieren. Durch die Ermittlung dieser Emissionen können auch klare Ziele für die Einsparung gesetzt werden. Viele im Kulturbereich – auch in eigenen Gesprächen merke ich das – sind in diesem Bereich schon sehr aktiv und wollen natürlich nachhaltiger werden, Emissionen reduzieren. Damit in ganz Baden-Württemberg Einrichtungen und einzelne Institutionen, Initiativen davon profitieren können, ist eine einheitliche Bilanzierung enorm wichtig, weil dadurch – aufgrund derselben Parameter und Grundlagen – auch verschiedene Rechner verwendet werden können. Ich möchte Sie, Herr Staatssekretär, gern fragen: Wie wird die Bilanzierung nach dem neuen Standard umgesetzt? Das bedeutet: Für welche Einrichtungen in welcher Trägerschaft werden die neuen Standards mit welchem Verdichtungsgrad eingeführt? Herzlichen Dank.
