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Sandra Boser

12.10.2023 Sitzungen 17/75

Im Zusammenhang mit den Grundschulen gibt es schon seit Jahren einen sogenannten Helfertag, bei dem die Jugendorganisationen der Hilfsorganisationen an die Grundschulen gehen, insbesondere zu den Klassenstufen 3 und 4, um dort auf ihre Angebote hinzuweisen, also um den Kindern zu zeigen, wie man sich selbst aktiv beteiligen kann, aber auch, was eine Hilfsorganisation macht. Der letzte war im Oktober 2022. Ich müsste noch ein- (Staatssekretärin Sandra Boser) mal nachschauen, aber ich glaube, er war irgendwann im Oktober 2022. Das findet regelmäßig statt. Es gibt auch bekannte Kooperationen zwischen Hilfsorganisationen und Schulen vor Ort, beispielsweise die Aktion „Löwen retten Leben“ – falls Sie diese kennen –, wo auch Defibrillatoren an den Schulen einbezogen werden. Darüber hinaus bezieht sich das, was Sie noch ansprechen, konkret auf den Katastrophenfall in der Schule. Die Schulen waren – neben dem Aktionstag – auch aufgerufen, ein Konzept für ihre Schule für den Katastrophenfall umzusetzen. Ich war vor Kurzem an einer Schule, an der ich ein Plakat gesehen habe, durch das dafür sensibilisiert wird, was man im Katastrophenfall eigentlich tun soll. Also: Ja, es soll natürlich auch neben diesem einen Aktionstag für die Klassenstufe 6 innerhalb der Schule thematisiert werden. Vielleicht einen Satz zur Verbindlichkeit, die ich auch etwas aus Ihrer Frage heraushöre. Sie wissen, wie angespannt die Situation momentan an den Schulen ist. Deswegen sind wir im Soll- statt im Mussmodus. Wir versuchen aber, so viele Schulen wie möglich dabei zu erreichen, auch mit attraktiven Materialien und Unterstützungsangeboten.

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