Dr. Ute Leidig
Ganz grundsätzlich – ich nehme diesen Hinweis gern noch mal mit – ist es so, dass wir bei der Umsetzung der Ehrenamtskarte sehr stark mit den Kommunen zusammenarbeiten. Deshalb bedarf es ja jetzt auch dieser Modellphase, weil natürlich nicht nur die reine Abwicklung – wer bekommt eine Karte, und wer gibt sie aus? – über die Kommunen läuft, sondern auch das Ansprechen von geeigneten Einrichtungen, die für bestimmte Gruppen, die die Ehrenamtskarte in Anspruch nehmen, reizvoll sind. Da würde ich jetzt auch die Beurteilungskompetenz des Landes überschätzen, wenn wir letzten Endes wissen wollten, welche interessanten Tätigkeiten oder welche interessanten Einrichtungen, die es zu besuchen gilt, es in jeder einzelnen Kommune gibt. Letzten Endes geht es um eine Anerkennung (Abg. Andreas Kenner SPD: Genau!) und darum, dass tatsächlich ein interessantes, gutes Erlebnis damit verbunden ist. Da bin ich ganz bei Ihnen. Aber wir brauchen hier natürlich die Mitwirkung von den Kommunen. Deswegen empfinde ich diese Modellphase als sehr sinnvoll, um Erfahrungen nicht nur zum Abwicklungsprozess zu sammeln, sondern auch dazu, wie es uns gelingt, Einrichtungen zur Mitwirkung zu gewinnen und Teil des Angebots der Ehrenamtskarte zu werden. Dann können wir, wenn wir ins ganze Land gehen, die Erfahrungen, die hier gewonnen wurden, tatsächlich auch nutzen. (Abg. Andreas Kenner SPD: Vielen Dank!)
