Andreas Kenner
Vielen Dank, Herr Minister, für das Zulassen der Zwischenfrage. – Ich teile Ihre Überzeugung, dass man durch Aufstockung sehr viel Fläche sparen kann. Bloß frage ich mich immer, wenn ich, wie wir ja alle, in unserem wunderschönen Bundesland unterwegs bin: Wo sind denn die ganzen aufgestockten Wohnungen? (Zuruf des Abg. Miguel Klauß AfD) Ich sage immer: In geplanten Wohnungen lässt sich schlecht wohnen. Ich sehe keine. Vielleicht fahre ich ja auch durch den Landesteil, in dem es keine gibt. Aber mich würde interessieren: (Unruhe bei der AfD – Zuruf des Abg. Miguel Klauß AfD – Glocke des Präsidenten) Wann stocken wir auf? Danke. Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk: Herr Kollege Kenner, die Frage müssen Sie den Verantwortlichen in der Kommunalpolitik stellen, wann sie denn die Satzungen ändern, damit aufgestockt werden kann. Ich sage einmal: In Stuttgart ist das Wohnraumproblem eigentlich am gravierendsten, und Stuttgart verliert auch Einwohner. Da würde ich mir als Kommunalverantwortlicher – ob im Gemeinderat, als Bürgermeister, als Oberbürgermeister – schon überlegen, ob ich nicht zumindest mal modellhaft in einigen Stadtbezirken die Satzungen ändere und Aufstockungen ermögliche, damit Dächer und Speicher ausgebaut und aufgestockt werden. Da war in den acht Jahren unter Fritz Kuhn Fehlanzeige. Beim Oberbürgermeister Nopper geht auch nicht gerade etwas voran. (Abg. Nicolas Fink SPD: Junge, Junge! – Unruhe) Das muss man ganz realistisch sehen. Das wären Paradebeispiele. riode – 68. Sitzung – Mittwoch, 28. Juni 2023 Übrigens ist es auch mit seinem Berater, der ja, glaube ich, aus Ihrer Partei ist, nicht gerade besser geworden. (Abg. Nicolas Fink SPD: Ich kann Ihnen nicht fol- gen! Und ich bin nicht der Einzige, dem das so geht!) Ich will nur festhalten: Das wären Paradebeispiele, wie man etwas tun kann, ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen. (Glocke des Präsidenten)
