Gabriele Rolland
Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Herr Kollege, ich habe nicht bestritten – – (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Kommen Sie nach Achern!) – Erstens: Ich war in Achern. Zweitens: Ich kenne die Hoch wasserschutzmaßnahmen. (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Sehr schön!) Drittens: Ich habe mich schon viele Jahre mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ich weiß, (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Da geht was!) wie lange eine Planung für eine Hochwasserschutzmaßnah me dauert: zu lange. Ich weiß, wie lange ein Genehmigungs verfahren dauert: zu lange. Ich weiß, wie die Finanzierungs schwierigkeiten sind: oberschwierig. Ich weiß, wie die Um setzung ist: kompliziert. (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Machen statt mau len!) Soll ich Ihnen mal etwas sagen? Ja, ich mache. Ich mache, Herr Kollege. (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Mitmachen statt maulen!) – Ich maule nicht, ich mache. Ich versuche, pragmatische Lö sungen zu finden. Das habe ich übrigens in meiner gesamten Berufstätigkeit getan, bis heute. Ich erwarte von Ihren Kolleginnen und Kollegen vor Ort, dass sie den Leuten, die die Planfeststellungsverfahren – z. B. für ein großes Hochwasserrückhaltebecken im Freiburger Süden; ich lade Sie gern ein – machen – – Ich erwarte von Ihren Kol leginnen und Kollegen vor Ort, dass sie sich nicht hinstellen und den Leuten, die wegen Landschaftsschutz Angst haben, nach dem Mund reden, sondern ihnen sagen, wie wichtig das ist, damit man keine nassen Füße bekommt, damit man den Schutz in den Gemeinden hat. Das erwarte ich. Da sehe ich aber bei Ihnen eine Doppelmoral, (Widerspruch des Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE) und das ist nicht in Ordnung. (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Wir machen Hoch- wasserschutz und keine moralisierende Debatte!) Ich habe Ihnen heute gesagt: Es reicht nicht aus. – Sie haben mich doch eben angegriffen und haben gesagt, ich soll nach Achern kommen. (Abg. Bernd Mettenleiter GRÜNE: Ich habe Sie ein geladen!) – Ja.
