Theresia Bauer
Dann muss ich leider mit meinen Ausführungen fortfahren; ich vermute, ich beantworte Ihre Frage. Die Nervosität und der Blick gehen dahin: Wie reagieren wir auf die gestiegenen Energiekosten, die mit dem Rechenmodell jetzt nicht abgebildet sind? Der Hinweis von Staatssekretär Schebesta war der richtige: Wir müssen diese Anpassung auf der Grundlage von konkreten Zahlen vornehmen. Deswegen möchte ich bei dieser Gelegenheit heute nur so viel sagen: Wir lassen unsere Schulen in privater Trägerschaft nicht im Stich, wir lassen sie nicht hängen, wir begleiten sie eng. Wir bleiben in engem Dialog mit ihnen, werden ihn vertiefen und werden für die Notlagen und den Stress, den sie haben, im Dialog pragmatische und angepasste Lösungen finden. Denn wir gehen davon aus, dass sich die Belastungen in den verschiedenen Schulen auch sehr unterschiedlich niederschlagen. Bei den Schulen mit alten Energielieferverträgen wird es z. B. weniger dramatisch sein als bei denen, die jetzt Verträge neu abschließen müssen. Deswegen lassen Sie uns vorab reden. Eine gute Tradition ist es, dass wir auch aus dem Landtag heraus einen engen Dialog mit den Schulen in freier Trägerschaft pflegen. Lassen Sie uns diesen Faden aufnehmen und über alle Ressort- und Fraktionsgrenzen hinweg zeigen: Die Schulen sind viel wert und uns wichtig, und wir werden im Lauf des Jahres die nötigen Lösungen finden. Vielen Dank. (Beifall bei den Grünen und der CDU)
