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Klaus Hoher

FDP 08.03.2023 Sitzungen 17/59

Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren Kollegen! (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Und Kollegin- nen!) – Damen und Herren Kollegen. (Vereinzelt Beifall bei der AfD – Zuruf: Bravo!) Das ist korrekt. (Abg. Anton Baron AfD: So muss es sein! Da lernen die „Grüninnen“ noch dazu!) periode – 59. Sitzung – Mittwoch, 8. März 2023 Okay. Dann versuchen wir es noch einmal: Liebe Kolleginnen und Kollegen! (Beifall bei Abgeordneten der Grünen – Zuruf von den Grünen: Bravo!) Ich freue mich sehr, heute hier zu sein – (Heiterkeit – Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Wir auch!) und die Diversen soll ich auch noch begrüßen. Heute ist ja ein Glückstag für die CDU. Sie können dem Gesetz, das Sie im Bund eingereicht haben, heute hier zustimmen, wo es hingehört, im Landtag von Baden-Württemberg, beim JWMG. Das ist ein toller Tag für die CDU, dass wir so nett sind und diesen Antrag heute einbringen, zu einem sehr guten Zeitpunkt. Es ist fünf vor zwölf. (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Fünf vor fünf!) Wir haben mittlerweile nicht nur ein paar Wolfsmännchen in Baden-Württemberg, jetzt haben wir auch einen weiblichen Wolf bekommen. (Abg. Anton Baron AfD: Jetzt wird es gefährlich!) Und wer sich mit Familienplanung und so so weit auskennt, (Vereinzelt Heiterkeit) könnte jetzt erwarten, dass sich vielleicht doch ein Rudel bildet. Davor habe ich schon längere Zeit gewarnt und gefordert, dass man sein Augenmerk etwas darauf legen sollte, weil das baden-württembergische Ländle nicht unbedingt ein Wolfserwartungsland ist, weil die ganzen Strukturen in Baden-Württemberg ein wenig dünner sind. Vielleicht kommen sie in Brandenburg mit 49 Rudeln klar oder in Niedersachsen mit 35 Rudeln oder in Sachsen mit 29 Rudeln; das möchte ich nicht bezweifeln. Aber wir in Baden-Württemberg werden mit Rudeln – wer sich nicht so ganz genau damit auskennt: ein Rudel sind ungefähr acht Tiere – wahrscheinlich nicht klarkommen. (Beifall bei Abgeordneten der FDP/DVP und der AfD – Zuruf: Sehr gut! – Abg. Dr. Markus Rösler GRÜ- NE: Warum nicht?) Die Landesregierung in Baden-Württemberg setzt mit dem Schutz des Wolfes die Existenz der Weidetierhalter, die wir für die Freihaltung der Landschaft dringend brauchen, unwahrscheinlich stark aufs Spiel. Wir alle wissen ganz genau: Wenn die Weidetierhalter mal weg sind, haben wir nur noch den Wolf im Land und haben dann leider große Probleme, unsere Landschaft freizuhalten. (Beifall bei der FDP/DVP und Abgeordneten der AfD) Wir sind in Baden-Württemberg nicht so gut ausgestattet, dass wir solche großen Ländereien haben, um den Wolf hier uneingeschränkt schalten und walten lassen zu können. – Guido lacht wieder. Du bist der Einzige, den ich immer akzeptiere. Guido, du darfst in Baden-Württemberg bleiben. Es gibt natürlich Ausnahmen. (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Und mein Bür- germeister Joachim Wolf?) (Klaus Hoher) – Der sitzt jetzt nicht hier. – Dann sagen wir immer: Dieses Tier sollte ins Wildtiermanagementgesetz aufgenommen werden. Das ist aber nicht das einzige Tier, von dem wir bemängeln, dass es dort nicht aufgenommen worden ist, und von dem wir meinen, dass es dort hineingehört. (Zuruf des Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE) Wir haben auch noch Kormorane und Biber. Aber darüber sprechen wir zu einem anderen Zeitpunkt. Heute geht es schlichtweg um den Wolf. Diese Problematik ist im Augenblick wirklich akut, und darüber müssen wir uns unterhalten. Dankenswerterweise bringen wir heute den vorliegenden Antrag ein. Ihr müsst nur noch Ja sagen. Dann läuft das. Teile der grünen Fraktion sind ja auch auf unserer Seite. Das sind Realisten, die sogenannten Realos. Die verstehen die Problematik genauso und wissen, dass wir jetzt etwas tun müssen. Die Zeit ist reif. Die meisten Argumente zu diesem Thema sind ja schon sehr stark ausgetauscht. Wir haben in den letzten Tagen so gut wie nichts ausgelassen. (Abg. Manuel Hailfinger CDU meldet sich.) – Natürlich, sehr gern, wenn der Herr Präsident mich fragt. (Heiterkeit – Glocke des Präsidenten)

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