Gabriele Rolland
Entschuldigen Sie, Herr Präsident, dass ich mich jetzt doch noch mal zu Wort gemeldet habe. Entschuldigung, Kolleginnen und Kollegen. Ich weiß, Sie alle warten auf das Mittagessen. Aber so kann man das Gesagte nicht stehen lassen. (Abg. Udo Stein AfD: Das ist aber die Wahrheit!) Ich habe mit dafür geworben, dass wir bei der Wasserstoff-Roadmap ein Stück weiterkommen müssen. Das habe ich sehr bewusst gemacht. Aber es hat hier in diesem Land niemand Angst vor einer Deindustrialisierung, nein. (Lachen bei der AfD – Abg. Anton Baron AfD: Das ist doch nicht Ihr Ernst! – Weitere Zurufe von der AfD, u. a.: Was? – BASF! – Glocke des Präsidenten) – Das ist ja jetzt nicht jemand. – Es haben keine Menschen Angst vor einer Deindustrialisierung in diesem Land, (Abg. Andreas Deuschle CDU: Du kannst dich doch nicht hinstellen und sagen, da habe niemand Angst! Das kann vielleicht eine 12-%-Partei! – Abg. Anton Baron AfD: Kommen Sie runter von Ihrem Elfenbeinturm!) sondern man hat Sorge, ob in der Zeit alles funktionieren kann, wie wir uns das vorstellen. Aber dennoch brauchen wir deswegen keinen Weiterbetrieb oder eine Option für den Weiterbetrieb eines Atomkraftwerks wie Neckarwestheim II, sondern es ist richtig, dass das jetzt abgestellt wird. Ich glaube aber schon, dass es gut wäre, wenn wir vier Fraktionen uns mal miteinander unterhalten würden, wie wir an- (Gabriele Rolland) gesichts dieser Herausforderung, die umweltpolitisch, aber auch wirtschaftspolitisch besteht, eine gemeinsame Richtung bekommen, in die wir wirklich zusammen marschieren können. Denn da geht es tatsächlich schon ein bisschen um die Zukunft des Landes. Vielen Dank.
