Muhterem Aras
Frau Ministerin, gestatten Sie jetzt eine Zwischenfrage? Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Theresa Schopper: Nein. – Zur Frage, weshalb wir die Lehrkräfte, die wir haben, angeblich nicht entsprechend einsetzten: Bei uns stehen alle Portale für Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer offen, die jetzt keine Stelle bekommen. (Abg. Gabriele Rolland SPD: Das stimmt doch gar nicht! Die gehen an die Privatschulen, weil sie gar keine Stellen kriegen!) Sie können bei uns z. B. in die Grundschulen gehen. (Abg. Andreas Stoch SPD: Das ist Blödsinn!) – Die Nachfrage ist übersichtlich; das kann ich Ihnen schon sagen. (Zuruf des Abg. Andreas Stoch SPD) – Natürlich. (Abg. Andreas Stoch SPD: Es geht um die weiterfüh- renden Schulen! Sie müssen schon zuhören!) – Zu den weiterführenden Schulen: Wir haben durchaus nicht die Rückmeldung, dass wir, wenn wir sie z. B. an Gemeinschaftsschulen abordnen – das bedaure ich persönlich sehr –, mitunter die kalte Schulter gezeigt bekommen. Mein Punkt – das sage ich Ihnen zum Abschluss – ist: Die IQB-Ergebnisse – dass wir die Mindestanforderungen und die Regelanforderungen nicht erreichen; ich verweise auf die 40 % insgesamt – sind mein Schwerpunkt. (Zuruf des Abg. Dr. Stefan Fulst-Blei SPD) Darauf will ich meinen Fokus legen. Daran arbeiten wir, nicht nur mit der Kampagne „Starke Basis!“, sondern auch dadurch, dass wir in die sozialindexbasierte Ressourcenzuweisung, mit den multiprofessionellen Teams, mit den Assistentinnen und Assistenten sowie mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr an den Schulen einsteigen. (Zuruf des Abg. Andreas Stoch SPD)
