Dr. Albrecht Schütte
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Kollege Stoch – er ist gerade nicht da – hat durchschlagende Wirkung erzielt: Er hat aus dem drittbesten Land im Bundesvergleich in der Bildung die Nummern 11 und 12 gemacht. Also, hören Sie auf, zu sagen, wir sollen machen. Das, was Sie gemacht haben, war völlig daneben. (Beifall bei der CDU – Zuruf der Abg. Gabriele Rol- land SPD) – Was? Bis 2016 hatten Sie das Kultusministerium inne. (Zuruf des Abg. Dr. Alexander Becker CDU) Bei den Ergebnissen der IQB-Studie stellen wir nun fest, dass der Abstieg von Baden-Württemberg sich nicht fortsetzt. Warum ist das so? Wir haben in der letzten Legislaturperiode mehr Deutsch und Mathematik an den Grundschulen eingeführt. Wir haben genau das gemacht, was von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern heute gefordert wird. Wir haben zudem die erste Fremdsprache in Klasse 1 und 2 in die Poolstunden der Schule gesteckt. Und siehe da: Sie empfehlen uns Hamburg. Jetzt schauen wir uns die Ergebnisse der neuesten Studie an: Baden-Württemberg ist auf Platz 5, Hamburg vier Plätze dahinter. Das ist ein tolles Vorbild! (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Was wurde da un- tersucht?) – Der Anteil der Viertklässler, die im Jahr 2021 den Mindeststandard bei der Rechtschreibung nicht erreicht haben. (Zuruf) Sie haben nämlich geschickt zitiert. Sie haben eine andere Studie zitiert und dies dann mit den Zahlen von dieser vermengt. (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Nein, nein!) Aber das ist die neueste Studie. Sie steht im letzten „Cicero“; das kann jeder nachlesen. (Abg. Dr. Stefan Fulst-Blei SPD: Ach, „Cicero“!) Damit stellen wir fest: Es hat gewirkt, was in den letzten Jahren gemacht worden ist. Es hat zudem gewirkt, dass wir die Zahl der Studienplätze seit 2016 erhöht haben. Und vorher waren Sie dran – falls Sie es vergessen haben. Im Bereich Grundschule haben wir die Studienanfängerzahlen von 970 auf 1 672 Plätze erhöht, in der Sekundarstufe I von 1 030 auf 1 326, und für die SBBZ haben wir die Zahl der Studienplätze um weitere 20 bis 30 % erhöht bzw. tun dies im nächsten Jahr. (Zuruf – Abg. Katrin Steinhülb-Joos SPD meldet sich.) – Ja, gut. Ich kann nur nicht mehr antworten. de – 52. Sitzung – Donnerstag, 15. Dezember 2022
