Muhterem Aras
Herr Abg. Baron und insgesamt die AfD – – (Abg. Anton Baron AfD: Unglaublich!) – Herr Abg. Baron, Sie haben nicht das Wort. – Ich bitte die Herren Abgeordneten der AfD-Fraktion um etwas mehr Ruhe. (Abg. Udo Stein AfD: Ich habe eine Frage!) iode – 47. Sitzung – Donnerstag, 13. Oktober 2022 – Zwischenfragen hat die Ministerin nicht zugelassen. Vielen Dank. (Abg. Udo Stein AfD: Ich kann doch mal fragen!) Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker: Ich würde jetzt gern ausführen, was gerade an Maßnahmen ergriffen wird – auch erfolgreich. Das ist ja schon enorm, was in sieben Monaten – das muss man sich mal vorstellen: in sieben Monaten – auf die Beine gestellt wurde. (Abg. Emil Sänze AfD: Die haben Verträge geschlos- sen!) Wie gesagt: Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Stade – Lubmin kommt im kommenden Jahr, auch mit der Beteiligung unserer EnBW. Es wird eine neue Leitung gebaut, die auch wasserstofffähig ist. Es ist doch das Wichtige, dass die Infrastruktur, die wir jetzt aufbauen, auch noch für die Zukunft taugt, wenn wir Wasserstoff brauchen. (Abg. Emil Sänze AfD: Die in den Pyrenäen gestoppt wird!) Natürlich sind wir nie autonom in Deutschland, Herr Rülke. Wir werden natürlich Wasserstoff brauchen. Wir brauchen auch die Infrastruktur, und genau das wird jetzt vorbereitet. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der SPD – Zurufe der Abg. Udo Stein und Dr. Uwe Hellstern AfD) Das sind viele einzelne Bausteine, die dazu beitragen. Ich könnte jetzt noch viele mehr nennen, (Abg. Anton Baron AfD: Lieber nicht!) weil es darum geht, die Versorgungssicherheit nicht nur für diesen Winter, sondern auch für den nächsten Winter so vorzubereiten, dass wir uns schon im nächsten Winter in einer völlig anderen Situation befinden. Deswegen ist es wichtig, dass wir bei den Maßnahmen präzise und zielgenau sind und nicht in Infrastrukturen oder Energien investieren, die in Zukunft nicht mehr tauglich – man könnte auch sagen: nicht nachhaltig – sind. Das ist für mich ganz klar das Ergebnis von diesem Stresstest, der wirklich eine sehr genaue Faktenbasis geschaffen hat, wo wir stehen – wie gesagt: von vier Netzbetreibern entsprechend ausgerechnet. (Zuruf des Abg. Udo Stein AfD) Damit sind wir, glaube ich, gut aufgestellt, wenn man diese Reserve der Atomkraftwerke im Süden ermöglicht – genau so, wie es dieser Stresstest auch ergeben hat.
