Nicolas Fink
Nein, Herr Präsident, auch bei Zwischenfragen gilt: keinen Fuß breit! (Abg. Miguel Klauß AfD: Nach links, ja! Da haben Sie recht!) Für uns ist außerdem noch ein Punkt von besonderer Bedeutung: die Tatsache, dass die Ukraine eine Perspektive hat, der EU beizutreten. Warum ist das wichtig, auch wenn der Weg lang ist? Weil er mit Hoffnung verbunden ist. Die Menschen in der Ukraine brauchen nicht nur unsere Unterstützung – militärisch und finanziell –, sondern sie brauchen auch eine Perspektive, dass ein Tag kommen wird, an dem ihr Land wieder frei sein kann, indem dort wieder Frieden herrscht. Diese Perspektive wird auch mit einem möglichen EU-Beitritt gewährleistet. Deshalb unterstützen wir diesen Weg ausdrücklich, genauso wie wir die weiteren Beitrittsverhandlungen, die Kollegin Hartmann-Müller vorhin bereits genannt hat, unterstützen. Denn dort, wo die Hoffnung schwindet, stirbt auch die Freiheit. Das dürfen wir nicht zulassen, werte Kolleginnen und Kollegen. Abschließend: An diesem furchtbaren Krieg in der Ukraine ist überhaupt nichts Positives zu finden. Aber er zeigt uns, wie wichtig und wie verletzlich unsere Freiheit und unsere Demokratie sind. Deshalb sollten wir sie zu schätzen wissen und weiterhin kraftvoll dafür einstehen, gerade auch gegen den rechten Rand. Herzlichen Dank. (Beifall bei der SPD sowie Abgeordneten der Grü- nen, der CDU und der FDP/DVP – Abg. Emil Sänze AfD: Sie lassen also andere für sich kämpfen? Ich kämpfe für mich selbst!)
