Dr. Christian Jung
Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Staatssekretärin Zimmer, bei der Containerisierung von Einzelwagenverkehren kann das Land natürlich schon etwas machen. Es kann das auch begünstigen, auch durch eine Terminalplanung. Aber wir können gern einmal in der nächsten Ausschusssitzung ausführlich besprechen, wie wir uns das vorstellen. Ich bin ja ein großer Anhänger von Containern und Terminalbereichen, auch im kombinierten Verkehr. Ich will es noch einmal sagen – ich habe es am Anfang gesagt, und man sollte es vielleicht auch Herrn Fraktionsvorsitzenden Schwarz noch mal zur Verfügung stellen –: Ich bin schon der Auffassung, dass man, wenn man als Ministerpräsident Auslandsreisen macht – der Innenminister war bei der Auslandsreise in Frankreich ja auch dabei –, dort die Bundesregierung nicht kritisiert. Und wenn man sie kritisieren würde, sollte man als Ministerpräsident so vorbereitet sein – vielleicht auch durch Ihr Haus, durch Ihren Minister –, dass man keinen Unsinn erzählt und man auch bei den TEN-Planungen nicht die Details durcheinanderbringt. Deswegen ist es manchmal besser, auch im Ausland zu schweigen, sich die Sachen ordentlich vorbereiten zu lassen. Wir haben ja viele hoch qualifizierte Staatssekretäre wie Sie. Dann wird es auch keine Ver- (Dr. Christian Jung) wicklungen geben. Denn es ist wirklich peinlich, was da in Frankreich passiert ist. Die Deutsche Presse-Agentur hat das ja ausführlich dokumentiert, auch mit Zitaten. Das ist wirklich peinlich, und ich möchte so etwas nicht mehr – deswegen meine fürsorglichen Bemerkungen, die jetzt auch im Protokoll stehen und die sich Herr Schwarz sicherlich auch noch einmal in Ruhe anhören wird. (Beifall bei der FDP/DVP – Abg. Andreas Schwarz GRÜNE: Kommt die Strecke jetzt noch, Herr Jung? Wird die Strecke realisiert?)
