Udo Stein
Wenn der Biber keine natürlichen Feinde mehr hat (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Doch, den Wolf! Wolf!) außer vielleicht Autobahn und Straße – da gibt es ja schon Verluste –, müssen wir in Orten, wo Biber massiv vorkommen und massive Schäden verursachen, doch gezielt eingreifen und Biber bejagen. Wenn es heißt, wir könnten dafür nicht haften, weil wir die Biber nicht ausgesetzt haben: Wenn die Bayern sie ausgesetzt haben und sie einfach so zugewandert sind, finde ich das den Landwirten gegenüber nicht fair, wenn man ihnen dann den Schwarzen Peter zusteckt (Zuruf von den Grünen: „Schwarzen Peter“! – Ver- einzelt Heiterkeit bei den Grünen – Unruhe) und sagt: „Selbst schuld!“, sondern wir müssen dort eben auch eingreifen können. Kommen Sie mir nicht mit „weiter beobachten“, „weiter monitoren“ und Ähnlichem. Wir müssen jetzt handeln und müssen schnell handeln. Ich möchte das nur bekräftigen: Ja, der Biber gehört ins Jagdrecht. Er gehört dort dezimiert, wo er zu Problemen führt, und das nicht erst nächste Woche, sondern schnellstmöglich. Ich finde es ja schön, wenn ihr euch jetzt in Biberach trefft. Es stand ja auch in der Stellungnahme, dass im ersten Quartal Reaktionen folgen sollen; ihr habt also noch ein paar Wochen Zeit. Ich würde mich ja freuen, wenn etwas kommt. Wir werden dem Antrag zustimmen. Ich möchte Sie einfach auffordern, mit dieser Plüschtierpolitik aufzuhören. In Bayern eriode – 32. Sitzung – Donnerstag, 10. März 2022 werden jährlich 1 500 Biber mit Genehmigung entnommen. Das ist genauso bei uns in Baden-Württemberg möglich – ohne viel über die EU zu gehen und Ähnliches. (Zuruf des Abg. Thomas Poreski GRÜNE) Ich möchte Sie einfach darum bitten: Vertreten Sie einmal die Interessen der Bürger in unserem Land, ohne immer alles nach Europa oder sonst wohin abzuschieben, sondern entscheiden Sie selbst. Der Biber muss einfach ins Jagdrecht. (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Die AfD mit ih- rer Bürokratie!) Niemand möchte ihn wieder ausrotten, sondern wir sollten gezielt managen. Danke schön. (Beifall bei der AfD)
