Dr. Ute Leidig
Ich denke auch, dass ich auf diese Frage schon sehr dezidiert eingegangen bin. Meine Gespräche mit den entsprechenden Beratungsstellen haben mir aber gezeigt, dass das von Ihnen aufgezeigte Beispiel tatsächlich ein Sonderfall ist und dass sich die meisten Schwangerschaftskonflikte aus ganz anderen Situationen heraus ergeben. Ich halte es tatsächlich für die Debatte und auch für die Akzeptanz eines Schwangerschaftsabbruchs für normale Frauen und Situationen für schwierig, wenn es auf solche Beispiele mit Sondersituationen hinausgeht. (Abg. Dr. Dorothea Kliche-Behnke SPD: „Normale Frauen“! – Abg. Gabriele Rolland SPD: Was sind denn „normale Frauen“?) Deswegen finde ich, dass Sie da ein schlechtes Beispiel gewählt haben. Das habe ich zum Ausdruck gebracht. (Beifall bei Abgeordneten der Grünen und der CDU)
