Andreas Stoch
Das läuft bei „Russia Today“, Daniel! – Gegenruf des Abg. Dr. Hans-Ulrich Rülke FDP/DVP: Facebook!) Wer kommen wird, das sind, wie in der Vergangenheit, zum Großteil Unqualifizierte, die vom üppigen deutschen Sozialsystem angezogen werden und sich über den Missbrauch des Asylsystems ein bedingungsloses Einkommen sichern. Wer bezahlt den Preis? Wir Deutschen und Baden-Württemberger über eine horrende Abgabenlast und die Aufgabe der Sicherheit. (Beifall bei der AfD) Ja, es gibt auch viele gut integrierte Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Das stellen wir, die AfD, überhaupt nicht in Abrede. (Abg. Daniel Andreas Lede Abal GRÜNE: Doch! – Weitere Zurufe, u. a.: Quatsch!) de – 23. Sitzung – Donnerstag, 16. Dezember 2021 Doch das überwiegt sicher nicht den sehr hohen gesellschaftlichen und ökonomischen Preis und die Konsequenzen Ihrer unkontrollierten Massenmigration. Wenn wir an dieser Stelle von gescheiterter Integration sprechen – die werden Sie zum Großteil konstatieren müssen –, dann hat das Ursachen. Überhaupt bräuchten wir eine drastische Kehrtwende in der Ausländerpolitik, auch um Integration zu verbessern. Das ist mit dieser Ampelkoalition sicher nicht zu machen. Worin liegt das Geheimnis funktionierender Integrationspolitik? (Abg. Daniel Karrais FDP/DVP: Ah ja?) Blicken wir doch auch hier einmal zurück auf Vergangenheitswerte. Wann gelang Integration, Assimilation wirklich? Ich denke da an die Ruhrpolen im 19. Jahrhundert, heutige Deutsche, bei denen nicht mehr als der Nachname auf ihre polnische Herkunft hindeutet. (Abg. Andreas Schwarz GRÜNE: Was für eine Vor- stellung! Wahnsinn! Das ist ja fast schon niederträch- tig, was er da vorbringt!) In einer damaligen deutschen Gesellschaft – streng konservativ, mit einer klaren Forderungshaltung an Einwanderer – gelang die Integration vorbildlich. (Abg. Andreas Schwarz GRÜNE: Ach! – Zuruf des Abg. Daniel Andreas Lede Abal GRÜNE) Erste Voraussetzung für gelingende Integration ist also ein Gastland, das klar einfordert – wenn nötig, auch mit Härte. Zweite Voraussetzung ist, neben einer klaren Haltung, aber auch ein attraktives gesellschaftliches, nicht ökonomisches Angebot. Warum will man denn zu uns Deutschen gehören? (Abg. Daniel Andreas Lede Abal GRÜNE: Ich glau- be, zu Ihnen will niemand gehören!) Hier braucht es eine neue nationalkonservative Leitkultur. (Abg. Andreas Stoch SPD: „Leitkultur“, aha!) Man will nämlich gern zu einem Land gehören, in welchem die Bürger stolz sind auf das eigene Land und die Leute, für die Rückgrat und Ehre keine Fremdworte darstellen, (Zuruf des Abg. Oliver Hildenbrand GRÜNE) welche ihre kostbare Heimat, ihr Territorium, ihre Frauen und ihre Familien erbittert verteidigen, wenn es notwendig ist, (Abg. Oliver Hildenbrand GRÜNE: „Erbittert“!) ein Land, das festhält an jahrhundertealten Traditionen und Werten, das diese auch offen und selbstbewusst lebt. Das ist eine Leitkultur, welche für viele Menschen mit Migrationshintergrund – davon bin ich fest überzeugt – wirklich ansprechend wäre, ein echtes Integrationsangebot. (Beifall bei der AfD – Zuruf des Abg. Daniel Karrais FDP/DVP) (Ruben Rupp) Ich sage Ihnen ehrlich: Bei dem aktuellen Angebot, diesen vom Mainstream und vor allem von dieser Ampelkoalition vorgegebenen linken Pseudoleitkulturen, in welchen Selbsthass, Selbstabschaffung, Hedonismus, vier Elternteile, Diversity (Zuruf des Abg. Daniel Andreas Lede Abal GRÜNE) und die Freigabe der Plünderung der eigenen Heimat für alle selbstverständlich sind, würde ich mich als Migrant – das sage ich Ihnen ganz ehrlich – auch nicht integrieren wollen. (Abg. Oliver Hildenbrand GRÜNE: Sie sind ja auch in dieser Gesellschaft nicht integriert! Das ist das Pro- blem! – Weitere Zurufe) Da mache ich niemandem einen Vorwurf; denn diese linksliberale grüne Leitkultur ist unnormal und krank. Sie ist für Konservative gar abstoßend. (Beifall bei der AfD) Ich kann jeden Migranten verstehen, der sich weigert, in diese, Ihre bunte Leitkultur integriert zu werden. (Zurufe) Machen wir doch zum Schluss noch einen interessanten Praxischeck hier im Saal. Wie viele der hier anwesenden Moralapostel, die die negativen Auswirkungen von Migration verleugnen, haben denn selbst Asylforderer aufgenommen? Das würde ich gern wissen, (Abg. Joachim Steyer AfD: Ja, genau!) wenn das Ihrer Meinung nach alles wunderbar funktioniert. (Beifall des Abg. Joachim Steyer AfD – Abg. Joachim Steyer AfD: So!) Ich gehe jede Wette ein: keiner oder nur ein sehr, sehr kleiner Bruchteil der hier Anwesenden. Denn ich weiß, Sie kennen hinter vorgehaltener Hand die Realität, von der Sie dem Bürger nicht einmal zubilligen, sie öffentlich äußern zu dürfen. Und Politiker wie wir von der AfD, die diese Wahrheiten aussprechen, stigmatisieren Sie zu bösartigen, intoleranten Monstern. (Beifall der Abg. Andrea Bogner-Unden GRÜNE –
