Anton Baron
Gas auch!) durch Gaskraftwerke ersetzt, welche zur Methanfreisetzung beitragen, ist schwerlich ein Klimaschützer. Sogar Greta hat das erkannt. (Beifall bei der AfD – Abg. Daniel Andreas Lede Abal GRÜNE: Gruß an Ihre Freunde!) Das nächste Rätsel ist, wie die Migration von Millionen von Menschen aus warmen Ländern nach Europa, wo wir eine e – 19. Sitzung – Donnerstag, 11. November 2021 Heizperiode von drei bis acht Monaten haben, den Emissionsausstoß mindern soll. Das ist wirklich ein Rätsel. (Beifall bei Abgeordneten der AfD – Zuruf von der AfD: Genau! Bravo!) Vermutlich ist die weitere Zerlegung von Lieferketten, getrieben durch die exorbitant hohen Energiepreise in unserem Land, und die dadurch seit Jahren überproportional wachsende Logistik die Geheimwaffe der grün-schwarzen Landesregierung zur Emissionsminderung. Das ist allerdings nur vorübergehend, weil die Endmontagebetriebe bald ihren Zulieferern folgen werden. Wenn Eberspächer seine Auspuffanlagen 2 000 km statt bisher 20 km durch die Gegend karrt, wird das ganz bestimmt nicht zum Klimaschutz beitragen. (Beifall bei der AfD) Auch wenn es anders erzählt wird, können wir uns auf den früher von Frau Merkel so gepriesenen Mitstreiter China nicht verlassen. In China, dessen Präsident erst gar nicht zur Klimakonferenz anreiste, werden derzeit 200 Kohlekraftwerke gebaut. Sie sind im Bau. (Zurufe von der AfD: So viel könnt ihr gar nicht spa- ren! – China isoliert sich!) Die chinesische Führung hat nur einen Teilausstieg, nämlich einen Ausstieg zu 80 % bis 2060 versprochen. Kurzfristige Minderungen, die zu Lebzeiten Xis eintreten, wurden gar nicht zugesagt. In diesem Jahr wird die chinesische Kohleproduktion um 6 % steigen. Für das Schwellenland Indien gilt Ähnliches. Hier wurde ein Ausstieg aus den fossilen Energien bis zum Jahr 2070 zugesagt. Haben die großen Schwellenländer vielleicht noch eine Wahl, so ist dies bei vielen Ländern mit weiter stark wachsender Bevölkerung überhaupt nicht der Fall. Diese können den Klimaschutz gar nicht leisten. Die Weltbevölkerung soll bis zum Jahr 2050 auf knapp zehn Milliarden Menschen ansteigen. Zurzeit haben wir eine Weltbevölkerung von 7,9 Milliarden Menschen mit 800 Millionen Hungernden. Wir müssen also zusätzlich weitere zwei Milliarden Menschen ernähren und Arbeit für sie finden. Jeder Realist weiß, dass dies niemals klimaneutral gelingen kann. Nachwachsende und fossile Rohstoffe können wir damit auch vergessen; denn wir werden das komplette Ackerland für die Sicherstellung der Ernährung brauchen. (Beifall bei Abgeordneten der AfD – Abg. Andreas Schwarz GRÜNE: Können Sie mir einmal sagen – –) Aus gutem Grund haben die Umweltschützer, die es im 20. Jahrhundert tatsächlich gab, den Schwerpunkt auf die Begrenzung des Bevölkerungswachstums gelegt. Im Bericht des Club of Rome aus dem Jahr 1972 war dies ein wichtiger Kernbestandteil. Damals ging es noch um wirkliche Problemlösungen und nicht um die Vermarktung von grün gewaschenen Produkten wie E-Autos. (Beifall bei Abgeordneten der AfD) Wenn wir durch die Verschandelung unserer Landschaft mit Solarpaneelen und Windrädern in Zukunft mehr Agrargüter (Dr. Uwe Hellstern) einführen müssen und Biodiversität verlieren, dann wird doch im Ernst niemand behaupten, dass wir etwas für die Umwelt getan hätten. (Zurufe der Abg. Oliver Hildenbrand GRÜNE und Dr. Stefan Fulst-Blei SPD) Wenn wir durch die Extensivierung der Landwirtschaft, die auch vorgesehen ist, weitere Ertragsrückgänge – diese hatten wir in den letzten Jahren – durch Importe kompensieren müssen und wenn dies in Konkurrenz mit darauf angewiesenen armen Ländern geschieht, dann ist das weder nachhaltig noch fair. (Beifall bei der AfD) Nur eingesparte Energie durch bessere Technologien, vermiedene Logistik und weniger rohstoffintensive Wirtschaft schafft tatsächlich mehr Nachhaltigkeit. Ein grundlastfähiges, bezahlbares Backbone bei der Stromversorgung, wie es unsere Nachbarländer in Form der Kernenergie haben, ist für ein Industrieland unerlässlich. (Beifall bei der AfD) Mehr Kreislaufwirtschaft wäre ein echter Gewinn für alle. Bis jetzt war aber nicht zu erkennen, dass hierauf ein Schwerpunkt der Landespolitik liegt. (Zuruf von der AfD: Genau!) Es war auch nicht zu erkennen, dass man durch die Reparaturfähigkeit von Dingen und Gütern den Rohstoffeinsatz wieder vermindert. (Beifall bei der AfD) Auch diesbezüglich habe ich bis jetzt keine Aktionen gesehen. Wenn wir den nachfolgenden Generationen einen Gefallen tun wollen, dann müssen wir alle Probleme und alle 17 Nachhaltigkeitsziele im Blick behalten. Die gegenwärtige Klimahysterie als Panikreaktion auf nur eine Zukunftsherausforderung verschlimmert die anderen Probleme noch. Das muss augenblicklich beendet werden. (Beifall bei der AfD) Lassen Sie uns jetzt, da die Alternativlose die Bühne räumt, nachdem großer Schaden angerichtet wurde, zu einer rationalen Politik der Problemlösung, die sich an den Ursachen orientiert, zurückkommen. Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
