Gabriele Rolland
Vielen Dank. – Frau Ministerin, gleich die Nachfrage: Können Sie sich denn vorstellen, dass Sie mit Ihrem Kollegen, dem Finanzminister, oder auch mit unserer Kollegin Frau Splett, der Staatssekretärin, prüfen, ob im Nachgang auf diesem neuen Gebäude eine Fotovoltaikanlage installiert werden kann? Denn dort sind es knapp 300 m2 Fläche. Wenn Sie sagen, ab 20 m2 mache es Sinn, dann hätten wir 15-mal Sinn auf einem neuen Gebäude des Landes. Können Sie zusagen, dass Sie das tun? Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker: Vielen Dank für die Nachfrage. – Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, so etwas zu überprüfen. Ich bin ohnehin der Meinung, dass wir künftig darüber nachdenken müssen, wie wir zu solchen Maßnahmen auf Bestandsgebäuden kommen. Es geht jetzt um den Neubau. Es ist natürlich gerade in Bezug darauf, dass wir das zu einem Standard entwickeln wollen, wichtig, dies entsprechend vorzusehen, wenn man heute ein Gebäude plant, egal, in welcher Größenordnung. Denn es gibt auch immer die Frage, ob die Dachkonstruktion so etwas trägt, und vieles mehr. Deswegen ist es im Neubau ein wichtiges Element, was sich im Übrigen auch rechnet. Natürlich ist es aus meiner Sicht ohnehin notwendig, dass man sich den Bestand anschaut. Wenn wir in den folgenden Jahren zur Klimaneutralität kommen wollen, dann wird man sich riode – 15. Sitzung – Mittwoch, 20. Oktober 2021 sicherlich auch überlegen müssen: Wie gehen wir mit den bereits bestehenden Gebäuden um, dass sie optimal mit grüner Energie versorgt werden? Dazu gehört im Idealfall natürlich auch Fotovoltaik, z. B. in Kombination mit einer Wärmepumpe. Das wissen Sie ja. Daher finde ich es absolut in Ordnung, sich anzusehen: Wo können wir an dieser Stelle vielleicht nachrüsten, wo gibt das Dach dann auch die entsprechenden Möglichkeiten her?
