Gabriele Rolland
Vielen Dank. – Die Biosphärengebiete sind tatsächlich sehr erfolgreich. Auch die Ausweisung des jüngsten Biosphärengebiets, des Biosphärengebiets Schwarzwald, jährt sich bald zum zehnten Mal; in drei Jahren ist es so weit. Inzwischen gibt es Gemeinden, die gern mitmachen wollen. Haben wir – neben den Maßnahmen mit Blick auf ein Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben – die Kapa- (Gabriele Rolland) zitäten, die Tür für neue Mitglieder im Biosphärengebiet Schwarzwald zu öffnen? Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker: Zunächst einmal zur Frage nach der Energiewirtschaft: Selbstverständlich ist es auch in einem Biosphärengebiet grundsätzlich möglich, in bestimmten Gebieten Energieprojekte umzusetzen. Es gibt eine Kernzone. Diese wird unter Naturschutz stehen; diese Gebiete im Land sind schon heute generell ausgenommen. Für das Biosphärengebiet würde das genauso gelten. Aber um dieses Gebiet herum gibt es die Möglichkeit, Flächen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu nutzen. Bei der Gebietskulisse und den Gemeinden im Schwarzwald gibt es – – Von dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb weiß man, dass man dann, wenn sich zeigt, dass das gut läuft, noch gern hinzukommen möchte. Ich glaube, da gibt es bestimmte Fristen, die eingehalten werden müssen. (Abg. Gabriele Rolland SPD: Nach zehn Jahren!) – Genau, nach zehn Jahren kann man sich in das Gebiet noch einklinken. – Ich denke, da muss man jetzt einfach Gespräche führen und schauen, was möglich ist. Sicherlich darf das einen bestimmten Rahmen nicht sprengen. Zu groß darf das Gebiet insgesamt nicht werden. (Abg. Gabriele Rolland SPD: Das Kerngebiet!) – Genau. – Aber aus meiner Sicht ist dann sicherlich der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen, ob es nicht möglich ist, die eine oder andere Gemeinde mit hinzuzuziehen.
