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Sandra Boser

22.07.2021 Sitzungen 17/11

Schrittweise werden wir das auch auf Schülerinnen und Schüler ausweiten. Wir haben jetzt noch nicht alle Lehrerinnen und Lehrer eingebunden. Das heißt, wir brauchen einen schrittweisen Ausbau, damit wir am Ende vonseiten des Landes eine komplette datenschutzkonforme Lösung anbieten können, egal, ob im E-Mail-Bereich, im Office-Bereich, bei Messengerdiensten oder bei Videokonferenz-Tools. Einen Zeitrahmen kann ich Ihnen derzeit noch nicht nennen, aber wir sind da natürlich intensiv dran, damit diese Lösung auch schnellstmöglich kommt. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU) Ich möchte die Zeit nicht überstrapazieren, aber ich möchte zum Schluss noch einmal kurz auf das Thema BelWü eingehen. Da sind wir in den letzten Gesprächen, wie wir dann auch mit E-Mail-Diensten und mit dem Hosting der Homepages umgehen. Wir werden den Schulen natürlich die Zeit geben, hier alternative Lösungen zu finden. Wir werden das auch begleiten, wir werden auch die Migration begleiten. Jeder kann sich sicher sein, dass nicht von heute auf morgen etwas abgeschaltet wird. Nein, das Land begleitet die Schulen auf diesem Weg. Die BelWü-Dienste können in dieser Form nicht weiter angeboten werden. Der Landesrechnungshof hat die fehlende Vollkostenrechnung kritisiert, wir haben im Jahr 2023 ein neues Umsatzsteuerrecht, das das notwendig macht, und deswegen werden wir Ihnen gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden alternative Lösungen mitgeben, damit die Schulen in neue Hosting-Systeme reingehen können. Davon ist das Thema Moodle erst einmal ausgenommen. Moodle wird bis 2024 von BelWü gehostet, aber auch dort brauchen wir langfristig eine Alternative. Zum Schluss möchte ich einfach noch sagen: Ich glaube, dass wir mit Corona vieles erreicht haben, dass Corona eine Beschleunigungswirkung im Bereich der Digitalisierung an Schulen gebracht hat. Viele Schulen haben sich da intensiv auf den Weg gemacht und haben tolle Bausteine auf den Weg gebracht, haben ihre Schule digital gestaltet. Der Fernunterricht hat im zweiten Lockdown wesentlich besser funktioniert als im ersten. Das werden wir auch begleiten. Wir wollen auch die Veränderungspotenziale, die Corona mit sich gebracht hat, unterstützen und wissenschaftlich begleiten. Da hat auch das IBBW den Auftrag, das fortzuführen, damit wir am Ende die Schule der Zukunft in einer digitalen, analogen Welt gemeinsam aufbauen und die Unterstützung bieten, damit Schule der Zukunft umgesetzt werden kann. Herzlichen Dank. (Beifall bei den Grünen und Abgeordneten der CDU)

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