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Erwin Köhler

GRÜNE 22.07.2021 Sitzungen 17/11

Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Vielen Dank an Frau Ministerin Bauer für die Ausführungen, die mir jetzt einiges an Worten und meiner Redezeit ersparen. Ich möchte trotzdem noch auf ein paar Dinge eingehen, die im Nachgang meiner Ausführungen zu Beginn der Debatte gesagt worden sind. Ich freue mich wirklich sehr, dass nach ca. eineinhalb Jahren – Sie haben es gesagt, Herr Schütte – endlich wieder politische Partner bei uns im Boot sind. Noch mehr freut es mich, dass wir tatsächlich nicht spalten, sondern einen. Das freut mich wirklich sehr. Zu den Äußerungen des Kollegen Brauer von der FDP/DVP zum Bürgerforum und dem In-Zweifel-Stellen des Sich-Widerspiegelns unserer Gesellschaft wurde von Frau Ministerin Bauer schon einiges gesagt. Das fand ich sehr richtig. Das brauche ich nicht zu bestärken. Jedoch: Als kulturpolitischer Sprecher meiner Fraktion, der ich eben auch bin, verteidige ich sehr gern die Art und Weise, (Erwin Köhler) wie die Kulturfinanzierung in unserem föderalen System – ohne Abhängigkeiten durch Sponsoren – funktioniert. (Beifall bei den Grünen – Abg. Andreas Schwarz GRÜNE: Sehr richtig!) Die Häuser können kreativen Kuratoren Kunst und Kultur mit weniger Schwellen ermöglichen. Das ist wirklich gut so. Das brauchen wir weiterhin so. Mit anderen Ländern zu vergleichen, wie Kulturfinanzierung geschichtlich bedingt funktioniert, halte ich für äußerst unreif, das passt hier gar nicht hin. (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Warum?) Außerdem können wir gern – – (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Warum passt es hier nicht hin?) – Weil Kulturfinanzierung auf diese Art und Weise hier in Deutschland eine super Sache ist. (Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP: Und darum darf man nicht darüber diskutieren, oder wie? – Verein- zelt Heiterkeit) – Ich glaube, da meldet sich jemand. – Sind Sie denn – –

Alle Reden von Erwin Köhler Protokoll ↗