Anton Baron
Vielen Dank, Herr Präsident. Ich habe mich schon gewundert. – Ich bin erstaunt, dass Herr Mack auch sinnvolle Fragen stellen kann. (Oh-Rufe – Abg. Alexander Salomon GRÜNE: Ni- veaulos! Schauen wir mal, was jetzt kommt!) Kurz zu Ihnen, Herr Minister: Gerade beim Zugumstieg ist ja immer ein Problem, dass die Verkehrsunternehmen nicht miteinander kommunizieren. Ist vorgesehen, in dieser Abteilung ein Kommunikationsinstrument zu schaffen, damit die Verkehrsunternehmen sich untereinander abstimmen, auf die Fahrgäste zu warten, die weiterfahren wollen? Minister für Verkehr Winfried Hermann: Ich spare mir jetzt eine spöttische Eingangsbemerkung. Die Mobilitätszentrale soll sich vor allem auf die Straßenverkehre beziehen. Wir haben ja heute schon in der Nahverkehrsgesellschaft eine Organisation, die sich schwerpunktmäßig um den öffentlichen Verkehr, um Fahrpläne, um die Abstimmung der Fahrpläne kümmert, die sich auch um die übergeordnete Kommunikation, die Zwischenkommunikation und um Anschlüsse kümmert. Das wird wohl auch so bleiben, denn die Aufgaben sind sehr umfangreich. Um sie auch noch in die Mobilitätszentrale zu integrieren, ist sie im Grunde zu groß. Dann wäre sie nicht mehr schlagkräftig. Deswegen habe ich mich entschieden, dass wir den Schwerpunkt bei der NVBW belassen. Öffentliche Verkehre, Kommunikation und Digitalisierung dort, aber die Daten, die wir dort für den öffentlichen Verkehr sammeln, werden wir (Minister Winfried Hermann) auch der Mobilitätszentrale zur Verfügung stellen, weil wir dort eigentlich eine ganzheitliche Verkehrssteuerung und Beratung machen wollen. Angenommen, Sie kämen auf die Idee, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, (Abg. Anton Baron AfD: Mache ich!) und haben ein Auto, dann würden Sie die Information bekommen: Wenn Sie mit dem Auto fahren, brauchen Sie für die Route eine Stunde und 30 Minuten. Wenn Sie es aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Fahrrad kombinieren, geht es schneller – und dann steigen Sie um. (Glocke des Präsidenten)
