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Sandra Boser

01.07.2021 Sitzungen 17/8

Das waren mehrere Fragen. Ich versuche sie der Reihenfolge nach zu beantworten. Zum einen muss man sagen: An dem Programm zu den Sommerschulen haben im vergangenen Jahr 50 Standorte teilgenommen. In diesem Jahr sind es 82 Standorte mit etwa 3 000 Schülern und Schülerinnen. Wir haben also schon einen Aufwuchs. Gerade in Zeiten der Pandemie gibt es zusätzliche Maßnahmen, z. B. die Lernbrücken, die wir mit auf den Weg gebracht haben. Nur zum Vergleich: An den Lernbrücken haben im vergangenen Jahr 1 900 Standorte mit – Moment, ich muss nachschauen – 61 000 Schülern und Schülerinnen teilgenommen. Dieses Programm ist wirklich auf die Zeit der Pandemie zugeschnitten und geht über zwei Wochen. Die Sommerschulen erstrecken sich nur über eine Woche. Das heißt, mit den Lernbrücken haben wir gerade in diesen wichtigen Zeiten ein Zusatzangebot, das sich darauf konzentriert, dass mehr Schüler und Schülerinnen teilnehmen können. Bei den Sommerschulen ist es so, dass die Standorte Kooperationen mit anderen Schulen eingehen können, sodass sich die Zahl der Schüler und Schülerinnen erhöhen kann. Die Planbarkeit für die Sommerschulen, die Sie angesprochen haben, steht nicht infrage. Somit haben die jetzigen Standorte die Sicherheit, dass die Mittel in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen werden. Die Befristung wird, wie ich schon ausgeführt habe, auch bei anderen Programmen vorgenommen, so auch beim Jugendbegleiterprogramm: Vielleicht will sich eine berufliche Schule mit einem anderen Kooperationspartner zusammentun, möchte andere Firmen einbeziehen. Die jährliche Antragstellung ermöglicht mehr Flexibilität, als wenn der Antrag für drei Jahre gilt und man in diesem Rahmen dann festgelegt ist. Wir sind natürlich gern bereit, Informationen entgegenzunehmen. Wenn Sie, Herr Abg. Reith, die Ergebnisse Ihrer Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulen an uns ins Ministerium geben, werden wir uns derer sehr gern annehmen. (Staatssekretärin Sandra Boser) Es gab eine Evaluation; die lag aber schon im Jahr 2011. Das Wichtige bei beiden Programmen – egal, ob ich jetzt von Sommerschulen oder von Lernbrücken spreche – ist die Nachhaltigkeit, die sich auch in das kommende Schuljahr hineinzieht. Das war auch Teil der Evaluation – damals zu Beginn der Sommerschulen. Diese eine Woche ist zwar gut, um einmal intensiv mit Schülern und Schülerinnen zu arbeiten; wichtig ist aber, dass es dann auch Maßnahmen gibt, die in das weiterführende Schuljahr hineinwirken. Ich hoffe, die Anfrage hat sich so beantwortet.

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