Dr. Ralph Baumheier
Ich glaube, da besteht kein Dissens, dass das besser wäre, und meine Argumentation gerade sollte jetzt auch nicht verkürzt betriebswirtschaftlich-fiskalisch rübergekommen sein, dann hätte ich mich verkürzt ausgedrückt. Nein, es ging mir darum, zu sagen: Es ist jetzt nicht so, wenn wir an der einen Stelle Entlastung schaffen, dass wir dann an der anderen Stelle umsonst neuen Wohnraum schaffen. Darauf wollte ich hinweisen, dass wir auch dort finanziell vom Aufwand her kommunizierende Röhren haben. Aber die eigentliche Frage oder die eigentliche Antwort auf Ihre Frage sehe ich weniger im Finanziellen als auf der Zeitschiene: Wir haben jetzt die Situation, dass wir die Menschen erst mal in den Unterbringungsmöglichkeiten untergebracht haben. Sicherlich wäre es für die auch besser, wenn sie im normalen Wohnraum untergebracht werden, aber sie sind erst mal untergebracht. Wir haben bei der Wohnraumförderung einfach den Timelag zwischen der Förderung, dem Bau und der Beziehung, das muss man einfach auch sehen. Das wäre jetzt nicht das Verlagern – das, was Sie vorgeschlagen haben –, das Geld dort rauszunehmen und in die Wohnraumförderung zu machen. Da hätte ich als Ressort gar nichts dagegen. Aber es würde der Schnelligkeit der Verfügbarkeit des Wohnraumes, glaube ich, nicht die Ergebnisse bringen, die Sie sich erhoffen.
