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Dr. Ralph Baumheier

19.05.2026 Sitzungen 21/37

Ich kann Ihnen zu der letzten Frage keine direkten Zahlen nennen, aber es ist natürlich eine Größenordnung, die dort bewegt wird. Es ist aber umgekehrt nicht so, dass wir durch ein Wohnraumförderprogramm relevant weniger Geld in die Hand nehmen müssen. Das muss man sich auch klarmachen. Ich hatte die Größenordnung des Förderprogramms des letzten Jahres genannt, mit 128 Millionen das bislang größte. Wir bereiten ein weiteres im zweiten Quartal vor – das ist eine weitere Teilantwort auf Ihre Frage –, das wir in diesem Jahr dann auch auf den Weg bringen wollen. Ich hoffe, dass es eine ähnliche Größenordnung umfassen wird. Aber auch das sind Größenordnungen, die dem, was der Senat für Ausgaben in der Unterbringung im Sozialbereich bringt, gegenübergestellt werden müssen. Es ist jetzt nicht so, dass wir damit automatisch weniger Geld in die Hand nehmen müssen, zumindest nicht relevant weniger Geld. Das gehört, glaube ich, zur Gesamtbetrachtung auch dazu, dass wir da kommunizierende Röhren haben dessen, was wir als Senat finanziell bewegen können. Die Frage der Zahl der Menschen, die dort in den Übergangswohneinheiten sind – –. Das ist in der Tat ein langfristiger Prozess, das hatte die Kollegin ja vorhin bei einer anderen Frage auch schon dargelegt. Da wird noch nach Kräften in alle Richtungen geschaut, welche Möglichkeiten der Markt hergibt, und ein Teil des Marktes ist eben das, was wir durch die Wohnraumförderung erweitern. Durch diese Erweiterung wird es dann – auch ein Begriff, der durchaus an der Stelle mal genannt werden kann – zu Sickereffekten kommen, wenn wir insgesamt dazu beitragen, dass der Wohnungsbestand sich im Markt erweitert. Aber natürlich ist das ein langfristiges Thema und es ist keine schnelle Lösung für die Zahl der von Ihnen genannten 5 000 Menschen, die in den Übergangswohnheimen sind.

Alle Reden von Dr. Ralph Baumheier Protokoll (PDF) ↗