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Jan Fries

19.05.2026 Sitzungen 21/37

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Der Hochwasserschutz entlang der Wümme ist unverändert gegeben. Im Winter 2025/2026 gab es kein größeres Hochwasserereignis an der Wümme. (Vizepräsident Ralph Saxe übernimmt den Vorsitz.) Zu Frage 2: Nach dem Hochwasser im Winter 2023/2024 haben die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft (SUKW) und alle zu beteiligenden Akteure intensiv an der Identifizierung und Beseitigung der Gefahrenpunkte gearbeitet. Prioritär wurden durch den Deichverband am rechten Weserufer umfängliche Unterhaltungsmaßnahmen zur kurzfristigen Ertüchtigung des Hochwasserschutzes durchgeführt. Ferner wurde bei der Warf Butendiek ein Deichverteidigungsweg hergestellt beziehungsweise ertüchtigt. Bereits ab 2024 wurden in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hydraulische Berechnungen durchgeführt, um das Hochwasserereignis modellhaft abzubilden und potenzielle Schutzmaßnahmen zu ermitteln. Im Zug der Erstellung des Generalsplans Hochwasserschutz „Binnen“ werden diese untersucht und geplant. Zu Frage 3: Die hydraulische Modellierung der Wümme ist fertiggestellt, und der Bericht befindet sich aktuell in der Abstimmung zwischen SUKW und dem NLWKN. Zeitnah ist hierzu eine Senatsbefassung zur Fortführung der Maßnahmen zum Hochwasserschutz „Binnen“ geplant. Anschließend erfolgt eine Vorstellung in der städtischen Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft, mit der auch die Veröffentlichung des Berichts einhergeht. – So weit die Antwort des Senats!

Alle Reden von Jan Fries Protokoll (PDF) ↗