Kai Stührenberg
Die M3B GmbH ist ein Unternehmen, das Kund:innen hat, das entsprechend wirtschaftlich agieren muss, und das tut sie im Wettbewerb nicht nur mit anderen Arenen, nicht nur mit anderen Standorten, sondern jeden Tag mit jeder Veranstaltung geht es darum, Leute an der Stelle in das Haus hineinzuholen und sie dort zufriedenzustellen, und das passiert. Das kennt jeder: Wenn man in der Pause sein Bier nicht bekommt, weil die Schlangen lang sind, weil Geld gewechselt werden muss, dann funktioniert das nicht. Es wurde schon mehrfach gesagt: Wir reden hier über eine Barzahlungsquote von fünf bis zehn Prozent. Das mag erstaunen, aber das ist nachweisbar, und das ist an der Stelle wirklich eine Minderheit: 95 Prozent der Menschen, die in die ÖVB-Arena gehen, sagen, das ist gut, das bringt mich nämlich schnell hier wieder rein, schnell wieder raus, ich muss kein Geld mit mir herumschleppen. Ich glaube, das ist eine ganz wichtige Thematik, und das wollen wir auch, denn tatsächlich haben wir einen starken Auftrag an die M3B gegeben, ihre Prozesse zu optimieren. Das ist im Sinne der Mitarbeitenden, die da arbeiten, sie entsprechend zu entlasten, mehr Menschen in kürzerer Zeit dort abzuwickeln. Auch die Gastronomieumsätze sind wichtig. Man macht mehr Gastronomieumsätze, wenn das alles schnell geht, und deswegen ist es einfach nur eine folgerichtige und professionelle Entscheidung der M3B, hier auf das Verhalten der Kund:innen einzugehen, auf die Erwartungen der Kund:innen einzugehen und die Geschäftsmodelle so auszustatten, dass das an der Stelle funktioniert. (Glocke)
