Dr. Ralph Baumheier
Ich glaube, das kann man aus heutigen Erfahrungswerten schon für den derzeitigen Stand so bestätigen. Wir haben ja die Situation, dass wir den Betriebshof in Bremen-Blumenthal und damit das Gebiet in Bremen-Nord jetzt quasi schon in der Vollelektrifizierung der Busse haben, und wir können dort feststellen, dass es auch heutiger Stand schon ist, dass das keine Unterschiede zwischen der klassischen Flotte und dem E-Thema darstellt. Wir haben zwei unterschiedliche Anbieter für die EBusse im Betrieb der BSAG. Da sind mal in dem einen, mal in dem anderen Fall kleinere Punkte, an die sich die Fahrenden noch gewöhnen muss, sage ich jetzt einmal, aber in der Frage, die Sie gestellt haben, sind bei mir keine Unterschiede zum bisherigen Thema angekommen, und wir reden ja hier von einem durchaus langfristigen Gesamtumstellungszeitraum bis in die hohen Dreißigerjahre hinein. Da, glaube ich, kann man auch davon ausgehen, dass das, was immer als Frage im Raum steht, ob die Batterien dann für die Laufleistung auch ausreichen – die werden sich sicherlich in dem Zeitraum dann noch weiter verbessern. Aber auch aus heutiger Sicht ist der Erfahrungswert in Bremen-Nord, und das sind ja, wie Sie wahrscheinlich wissen, dann auch durchaus größere Strecken, die in Bremen-Nord von den Bussen wahrgenommen werden: Das funktioniert nach meiner Kenntnis ziemlich reibungslos.
