Mark Rackles
Frau Präsidentin, Frau Abgeordnete, frühzeitig ist ja jetzt sehr relativ, weil wir teilweise am Sonntagabend entscheiden mussten, oder am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr war eine Runde, in der ich teilgenommen habe, was am Folgetag stattfindet. Das ist für viele Menschen nicht frühzeitig, sondern sehr spontan, aber wir sind ja auf das Wetter angewiesen, das ist ja nichts, was wir langfristig planen können. Deswegen, es gab Situationen, wo tatsächlich – ich weiß auch, dass Sie einen Fall hatten – die Information auf Instagram vor einem Vorlauf war zu der Aktualisierung der Website, das war aber am Montag einer besonderen Situation geschuldet. An sich ist es so, dass wir so früh wie möglich mit maximalem Vorlauf informieren, aber erst, wenn das rote Licht der Warnung der Feuerwehr „Gefahr für Leib und Leben“ kommt, das ist für uns der Trigger. In dem Moment schalten wir um, definitiv dann Schließung und Auslagerung, also nicht Schließung, sondern Auslagerung in das Homeschooling. Also bisher hat es meines Erachtens geklappt. Wir haben Beschwerden von Eltern gehabt. Die einen wollten sowohl die Öffnung, (Abgeordneter Heiko Strohmann [CDU]: Ja!) die anderen wollten die Schließung haben. Wie bei Corona hält sich das wahrscheinlich irgendwie die Waage, aber ich würde sagen, die Verfahren der letzten drei Situationen, die wir hatten – Streik und Wetter –, waren so, dass wir sagen können, es wurde so schnell wie möglich informiert, und da haben wir auch keine massiven Rückmeldungen gehabt, dass das jetzt negativ war. (Beifall SPD)
